Mercedes Museum in Stuttgart

Vor einiger Zeit war ich im Mecedes Museum in Stuttgart um mir die 125 Jahre Mercedes Benz Ausstellung anzusehen. Ich muss sagen,  KLASSE – ein muss für jeden der sich für Autos interessiert (Frau natürlich auch ;-))

Sogar fotografieren ist erlaubt auch mit Spiegelreflex und Stativ, die einzige Einschränkung ist, dass man die Bilder nicht für kommerzielle Zwecke verwenden darf!

Die Ausstellung geht über 8 Stockwerke und ein Schätzchen neben dem anderen!

Aber nehmt euch Zeit mit, denn in 2-3 Stunden kommt man da nicht durch…

360°-Panorama erstellen

Die 3. Folge des Fotoschnack ist online!
In dieser Folge geht es um die Erstellung von 360° Panoramen. Paddy, der Macher von neunzehn72.de erklärt auf sehr anschaulicher Weise in einzelnen Schritten – von der Erstellung der Bilder bis zur  Ausgabe des fertigen Panoramas – wie man vorgeht um solche Aufnahmen zu erstellen. Gunther von gwegner.de hat die Kameraführung übernommen.

Viel Spaß damit!



Mein Foto-Workflow

Ich arbeite grundsätzlich auf einem Windows 7-Notebook, zu Hause mit ext. Monitor, betreibe einen Home-Server, mein zentrales Tool für meine Bilder ist Adobe  Photoshop Lightroom 3 [LR] und ich schieße Grundsätzlich in RAW.

Aber mal eins nach dem Andren…
Nachdem ich eine Speicherkarte in den Reader stecke startet LR automatisch und die Bilder werden in einen Ordner nach dem voreingestellten Schema “…%Jahr%%Monat%-%Tag%” importiert – das Ganze ohne irgendeine Einstellung zu machen, einfach mal alle Bilder auf die Festplatte kopieren!
Nun kommt die Speicherkarte entweder zurück ich die Kamera oder in eine Hülle in der Tasche – kommt eben darauf an wo ich sie hergeholt habe.
Aber selbst wenn sie zurück in die Kamera kommt, werden die Bilder nicht gelöscht und die Karte auch nicht formatiert – denn nur Daten, die mindestens 2 mal auf voneinander unabhängigen Datenträgern liegen sind existent!!!

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Equipment und Gatgets – Teil1: Fototaschen

Ich möchte das Thema des Stilpiraten, “Equipment das mir Freude macht” aufgreifen und eine kleine Serie starten um euch die ein oder andere Empfelung bzw. Warnung abzugeben welches Equipment aus meiner Sicht Sinn macht bzw. welches ihr euch sparen könnt. Denn einen Reinfall hat wohl jeder schon mal erlebt und warum sollte man diese Erfahrungen nicht öffentlich machen!
Leder kann ich hier die Produktbilder der Hersteller nicht benutzen, habe aber zu den jeweiligen Produkten verlinkt!
Über den ein oder anderen Artikel habe ich hier auf dem Blog schon berichtet – mal sehen ob ich die Artikel auf einer Seite zusammengefasst bekomme…

Den Anfang möchte ich mit meinen Rucksäcken und Taschen machen.

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SmaTrig 2 – Eine kleine Wunderschachtel

Letzte Woche wurde ich durch Happyshooting, einen der populärsten deutschsprachigen Fotopodcasts, auf eine kleine Wunderschachtel aufmerksam. Die Wunderschachtel hört auf den Namen SmaTrig 2 (SmartTrigger 2) und hörte sich wirklich interessant an. Da ich ohnehin schon länger nach einem Timer suche, aber mich irgendwie nicht so recht für einen entscheiden konnte kam mir dieser Tipp gerade gerade recht!

SmaTrig 2

Nur musste ich leider auf der Webseite der Wunderschachtel lesen, dass es sich hier um ein Selbstbauprojekt handelt. Nun kann ich als gelernter E-Techniker zwar mit elektronischen Bauelementen und Lötkolben umgehen, aber so rechte Lust darauf verspürte ich eigentlich nicht. Die größte Hürde stellte für mich das anfertigen der Platine dar!, Zwar wird auf der Webseite eine Bezugsquelle angegeben, doch bis die dann fertig ist, ich die Bauelemente habe und außerdem hatte ich über die Weihnachtsfeiertage eigentlich andre Pläne…
Kurzum, viel lieber würde ich das Teil einfach kaufen!
Bei der Recherche nach einer Bezugsquelle stieß ich auf einen älteren Eintrag im DSLR-Forum, in dem der Erfinder des SmaTrig 2 diesen für 58€ fertig zusammengebaut anbot. Nun wusste ich nicht ob das Angebot noch aktuell war, also schrieb ich den Entwickler einfach per Mail an und siehe da, die Info ist noch aktuell 😉
Er Teilte mir innerhalb eines Tage mit, dass er gerade vor kurzem eine neue Charge aufgelegt hatte und mir einen verkaufen könnte.
Geld überwiesen und heute lag das Päckchen dann im Briefkasten – wenn das mal nicht schnell ging 😉

Und was kann das Ding nun?
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Yongnuo Strobist Kit im Einsatz

Nachdem ich hier vor einiger Zeit meinen ersten Eindruck der Yongnuo- Funkauslöser, Blitze und Kugelkopfneiger mit Schirmhalter beschrieben hatte möchte ich nun abschließend einen Erfahrungsbericht abgeben wie sich die “Chinaware” im Alltag bewährt hat.

  1. Funkauslöser:
    Mit diesen kleinen Wunderdingern habe ich durchaus sehr gute Erfahrungen gemacht. Wo ich anfänglich Bedenken hatte war die Laufzeit der 3V-Batterie im Sender, da diese nicht durch Akkus zu ersetzen sind (zumindest kenne ich keine) und sich am Sender kein Ein/Aus-Schalter befindet war ich doch sehr skeptisch. Aber ich wurde eines besseren belehrt, bis jetzt habe dich diese Batterie noch nie auswechseln müssen und immerhin habe ich das Funkauslöser-Set inzwischen seit über einem halben Jahr im Einsatz.
    Die Empfänger haben mich auch noch nie im Stich gelassen! Betankt werden die bei mir mit zwei AAA Eneloop-Akkus von Sanyo, die ich nach jedem Einsatz neu auflade. Mehr als 500 Auslösungen mit einer Akkuladung habe ich noch nie abgefeuert, aber die haben sie anstandslos mitgemacht ohne Mucken und 100% zuverlässig!
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Yongnuo Strobist Equipment (Teil2-Blitze und Kugelkopf-Neiger)

Für alle dehnen der erste Teil durch die Lappen gegangen ist, hier geht’s zum ersten Teil!

Nachdem nun klar war, dass ich Ersatz für meine Receiver des Funkauslösers bekomme, habe ich vor lauter Begeisterung noch zwei von den viel gelobten Kompakt-Blitzen YN460-II von Yongnuo im gleichen Shop bestellt. Da ich schon mal dabei war, auch noch die passenden Kugelkopf-Neiger für Blitze und Schirme.

Nach etwas mehr als 3 Wochen Lieferzeit war auch das Päckchen da, genau einen Tag nach den Receivern – wieder ohne Zollgebühren 😉

Erster Eindruck nach dem Auspacken war gut!
Mit den Blitzen wird ein Standfuß, ein Bouncer und ein Transport-Säckchen geliefert.
Der Blitz selbst macht einen sehr soliden Eindruck und macht genau das was er soll, nämlich blitzen, nicht mehr und nicht weniger…

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Backpapier – Kauftipp

Schon seit einiger Zeit suche ich eine geeignete Folie um im Heimstudio das Licht etwas weicher gestalten zu können. In einigen Foren wird in diesem Zusammenhang immer wieder Backpapier genannt, nicht zuletzt weil es sehr Hitzebeständig ist – erst vorletzte Woche habe ich einen meiner Blitzköpfe vor roter Folie gerettet.
Zum Glück macht sich Folie, bevor sie schmilzt, durch stechenden “Gestank” bemerkbar 😉

Doch finde ich diesen Braunton der durch den Einsatz von Backpapier entsteht meist sehr unschön, auf die Spitze wird das Ganze noch durch den Einsatz von Baustrahlern getrieben. Wer mit einem solchem Setup im Heimstudio fotografiert, der muss sich dann keine Gedanken mehr über einen kalibrierten Monitor machen, denn dann sind Farben wohl eher ein Glücksspiel…
Einen solchen Mischmasch aus der sehr warmen Farbtemperatur der Baustrahler und der Farbe von braunem Backpapier bekommt man in aller Regel nicht mehr in den Griff.

Doch als ich diese Woche beim Lidl Einkaufen war, habe ich weissŸes Backpapier entdeckt, 20 Meter für etwas über 2€, ein absoluter Kauftipp!!!

Wobei auch weisses Backpapier nicht absolut fabneutral sein dürfte, aber um Welten besser als braunes 😉

Viel Spass beim ausprobieren, wie immer freue ich micht über Kommentare!

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Aufnahmetisch Selbstbau

Ich nehme hier mal die Anregung der letzten Folge von Fotopodcast.de auf und beschreibe den von mir gebauten Fototisch.

Grundlage bildet hier ein 1 m breiter x 60 cm langer Alurahmen aus Vierkant-Profilrohr mit einer Kantenlänge von 20 x 20 mm, den ich mit den dazugehörigen Verbindern zusammengebaut bzw. eingehämmert habe. Im Baumarkt waren verschiedene Arten von Verbindern aus Kunststoff erhältlich, ich entschied mich für “L”-Verbinder, die in der Ecke jeweils noch einen Abgang nach oben und unter haben.

An die Abgänge nach unten können Vierkant-Profilrohre angebracht werden, die als Tischbeine dienen. Hier entschied ich mich für die Kunststoff-Ausführung, die sind zwar etwas wackelig, aber leicht wieder entfernbar um den Tisch später wieder auseinander nehmen zu können. Sicher ist Aluminium als Tischbeine wesentlich stabiler, doch die bekommt man nicht mehr so einfach entfernt wie die Kunststoffvariante. Wenn jemand einen Raum zur Verfügung hat wo der Tisch stehen bleiben kann, dann ist Alu sicher die bessere Variante – leider verfüge ich nicht über diese Möglichkeit und muss den Tisch möglichst platzsparend verstauen können!

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Holga Wide Mini Slave Flash

Vor einiger Zeite hörte ich von einem kleinem Gadget Names “Holga Wide Mini Slave Flash with Filter Set” und jetzt habe ich es auch 🙂
Dieses kleine Ding besteht aus einem Slave-Blitz mit Filterkappen in den Farben Blau, Grün, Rot und Orange (s. Bild).

Eigentlich ist es ganz einfach zu benutzen: Batterien (2x AA, nicht im Lieferumfang enthalten) rein, einschalten und hinstellen, das war es schon.
Nur noch auf die kleine orange Bereitschaftsanzeige warten, fertig!

Nun blitzt der kleine Slave-Blitz sobald ein weiterer Blitz auslöst. Bis der Blitz wieder geladen ist vergehen ungefähr 3 Sekunden – also nichts für Dauerfeuer.
Ist aber super um Details aufzuhellen oder als kleiner Effekt-Blitz mit den farbigen Filterkappen einsetzbar.  Jedoch funktioniert der Blitz nicht bei i-TTL (Nikon), e-TTL (Canon) und Konsorten, da hierbei kurz vor dem eigentlichen Blitz ein Messblitz abgefeuert wird und dieser den Holga auslöst. Bis nun der eigentliche Blitz auslöst ist die Abbrennzeit des Slave-Blitzes schon vorbei und kann im Bild nicht mehr wirken!!!

Das Gehäuse macht einen guten und wertigen Eindruck – ist eben aus glänzendem Plastik, ähnlich wie man es von ext. Systemblitzen gewohnt ist. Die Wertigkeit von meinem Nikon SB800 und SB900 ist etwas höher, was man aber auch bei einem mehr als 20-fachen Preis erwarten kann!
Die Standfläche ist an einer Seite in einem Winkel von 45° abgeschrägt, sodass der “Holga” in Richtung eines Objektes oder zu einem Hintergrund ausgerichtet werden kann. Ich hätte die Schräge aber etwas grösser dimensioniert, da die Standfestigkeit auf der schrägen Fläche einen etwas kippeligen Eindruck macht und gerne mal auf die eigentliche Standfläche zurückkippt. Aber Scheinbar haben die Entwickler das auch schon bemerkt und haben der Schräge ein Loch mit Stativgewinde (in Metall ausgeführt) spendiert, sodass man den Blitzzwerg problemlos auf ein Dreibein o. ein Tischstativ schrauben und beliebig ausrichten kann.

Als Bedienelemente stehen ein kleiner Schiebeschalter zum ein-/ausschalten (linke Seite auf dem Bild) und ein Testknopf (rechts) zur Verfügung. Mit dem Testknopf kann man wie bei einem Kompaktblitz einfach mal einen Testblitz losjagen – also nur ein Funktions- und Batterietest.

Die Reichweite habe ich noch nicht getestet, dürfte aber im Wesentlichen vom Auslöseblitz abhängen 😉

Gekostet hat der Blitzzwerg 25,99$ in einem Ebay-Shop aus Hongkong. Wer sich dafür interessiert, einfach mal bei Ebay nach “Holga Mini Slave Flash” suchen…
In meinem Fall hat es ca. 2 1/2 Wochen gedauert bis ich die Ware zu Hause hatte, ging also schneller als angegeben!

Zweiter Versuch eines mobilen Fofostudios

Nachdem der erste Versuch nur durch mäßigen Erfolg gekrönt war, habe ich technisch ein etwas aufgerüstet. Da ich für einen runden Geburtstag, an dem ich Fotografieren will, mir ohnehin eine Blitzschiene und ein Auslösekabel kaufen wollte – um die roten Augen etwas besser in den Griff zu bekommen – kaufte ich mir gleich noch ein Reflexionsschirm mit einem Schirmhalter.

Mit den Auslösekabel kann ich den Blitz zwar bis zu 2m von der Kamera positionieren, aber entfesselt arbeiten ist was anderes…

Also dachte ich gleich an einen Funkauslöser, doch hierbei müsste ich entweder tief in die Tasche greifen, oder auf TTL verzichten – da muss es doch noch weitere Alternativen geben.

Also doch Kabel – der Fotohändler meinte, dass es das nicht länger als 2m in der TTL-Variante gibt – auch nichts 🙁

Doch plötzlich zog er ein Stück Plastik aus der Schublade mit dem Namen “Nikon SG-3IR” (IR-Filtervorsatz). Dieses Ding wird auf den Blitzschuh gesteckt und deckt den internen Blitz ab, sodass man von diesem nicht mehr sieht und zu einem Infrarotsender wird – damit klappt`s auch mit TTL und kostet keine 15€, genau das Richtige für den Einstieg dachte ich mir, aber ob das funktioniert?

Zu Hause angekommen baute ich gleich die Blitzschiene auf mein Baustrahlerstativ (vom ersten Teil ) – passte nicht ganz, aber mit Akkuschrauber und einem 8er Bohrer wurde das passend gemacht – und baute meinen Blitz und den Reflexionsschirm darauf.

Nun fehlte mir nur noch ein Model!

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