Erfahrung mit dem Lowepro Support

Vor ungefähr 4 Jahren kaufte ich mir einen Fotorucksack vom Lowepro, den Rover AW II, mit dem ich auch immer noch sehr zufrieden bin. Nur hat sich inzwischen der Gummi zum festschnallen von Gepäck auf dem Rucksack in eine Schnur verwandelt.
Als ich kurz vor meinem Urlaub im Fotoladen meines Vertrauens war (Fotogena in Darmstadt) wolle ich wissen woher ich Ersatz bekomme. Der Verkäufer riet mir einfach mal Kontakt mit dem Support aufzunehmen. Also auf zur Webseite von Lowepro und mein Problem geschildert – Postwendend bekam ich Antwort mit der Bitte das ganze per Foto zu dokumentieren und die Quittung mitzuschicken. Na klasse dachte ich mir, die DSLR ist schon für den Urlaub verpackt und die Quittung habe ich auch nicht mehr – immerhin ist der Rucksack auch schon ca. 4 Jahre bei mir im Einsatz.

Das iPhone-Foto
Das iPhone-Foto

Also gut, ich bemühte für das Foto mein iPhone 3GS (also ich konnte auf dem Foto nicht viel erkennen) und schrieb eine Mail zurück, wann und wo ich den Rucksack gekauft hatte aber leider keine Quittung mehr habe.
Nach ein paar Tagen erhielt ich nochmals eine Mail mit der Bitte meine Adresse mitzuteilen – ich konnte es kaum glauben, aber kurze Zeit später bekam ich einen kompletten Satz der Gummis mit den dazugehörigen Verschlüssen 😀

Wenn das mal kein Kundenservice istvielen Dank Lowepro!

Da können sich andere ein Scheibe abschneiden und es gibt mir das gute Gefühl mit dem Roller x100 von Lowepro die richtige Wahl getroffen zu haben…

Ich packe meinen Fotorucksack

Endlich ist es soweit, die Urlaubszeit ist da und so langsam muss ich mir Gedanken machen wie ich den ganzen Fotokrempel in den Flieger bekomme. Hier stellt sich auch gleich die erste Frage, als Gepäckstück aufgeben oder als Handgepäck mit an Board nehmen?
Also her mit dem Telefon und bei der Fluggesellschaft nachfragen was denn hier empfohlen wird bzw. welchen Anspruch ich habe wenn etwas kaputt geht – obwohl mir Schadenersatz nicht wirklich weiter hilft, denn eine neue Nikon D7000 mit meinen Lieblingsobjektiven werde ich wohl kaum am direkt vor Ort ersetzt bekommen. Allein der Gedanke den ganzen Urlaub auf eine Kompakte zurückgreifen zu müssen löst bei mir ein unbehagliches Gefühl in der Magengegend aus – NEIN, das kommt nicht in die Tüte bzw. nicht in den Laderaum eines Fliegers!!!
Zumal ich auch nicht weiß ob eine DSLR für solche Temperaturunterschiede gebaut wurde…
Wenn ich noch länger nachdenke, fallen mir bestimmt noch mehr Gründe ein warum die Kamera ins Harngepäck muss!

Also gut, wie sind nun die Randbedingungen für das Handgepäck,?
Meine Telefonrecherche bei der Fluggesellschaft Condor ergab, dass es keine Ausnahmen ohne Aufpreis für Fotoequipment gibt, also:

  • Maße 55 x 40 x 20 cm
  • Gewicht 6Kg
  • Notebook zählt nicht dazu, muss aber in einer separaten Tasche mitgeführt werden

Nun habe ich ja einen Lowepro X100 nach IATA Norm, nützt mir aber nichts, denn der wiegt leer schon 5 Kg 🙁
Also doch meinen alten Lowepro Rover AW II Packen, dann habe ich auch einen vernünftigen Rucksack für Bergtouren dabei.

Und was kommt alles rein – mal sehen:

  1. Rucksack (1 Kg)
  2. DSLR, Nikon D7000 (750g)
  3. Teleobjektiv, Nikkor 70-300mm f/4,5-5,6 (600g), das 80-200 f/2,8 ist dann doch zu schwer (1,3 Kg)
  4. Weitwinkel, Tamron 10-24mm f/3,5-4,5 (500g)
  5. Standardzoom Tokkina 28-70mm f/2,8 (600g)
  6. Macro, Nikkor 105mm f/2,8 (700g)
  7. 50mm f/1,8 (fast nichts)
  8. Blitz, Nikon SB900 (400g incl. 4x AA Eneloop Akkus)
  9. Kleinkram (Ladegräte, Akkus, Sensorlupe, Sunsniper, etc), (1kg)

Mein Stativ nehme ich nicht mit, da muss es dann ein zusammen gekneultes Handtuch, T-Shirt etc. tun.

Da ich wohl nicht den ganzen Urlaub mit dem großen Rucksack unterwegs sein werde, nehme ich noch meine kleine Fototasche (Lowepro Passport Sling) mit, die kommt aber in den Koffer!

Ob das ganze wirklich so passt wie ich mir das vorstelle, werde ich wissen wenn der Rücksack dann auf der Waage steht, bzw. wenn ich im Flieger sitze 😉