Model Release

Portrait

Welcher Hobby-Fotograf kennt das nicht, man hat sich zu einem Foto-Shooting verabredet und möchte vorab die rechtliche Situation klären – soweit ist das ein vernünftiger Ansatz, aber bei der Durchführung hapert es meist.

Zuerst muss ich hier klar stellen, dass es sich hier um keine Rechtsberatung handelt – kann ich auch nicht, denn ich bin weder ein Anwalt, noch bin ich in einem juristischen Beruf tätig!

Als erstes muss natürlich die Konstellation geklärt sein, d.h. wird man für das Shooting bezahlt, wird das Model bezahlt oder keiner der Vertragsparteien wird bezahlt. Bei den meisten Hobby-Fotografen, dürfte die letzte Variante am häufigsten zutreffen – also ein “Time for Picture” (TfP) Shooting.

Zunächst benötigt man eine Vertragsvorlage (sog. Model Relase). Die findet man zwar im Web, aber der Inhalt ist oft sehr fragwürdig formuliert. Wenn ihr an dieser Stelle sicher gehen wollt, dann bleibt euch der Gang zum Fachanwalt oder Notar nicht erspart!

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Meine erste Hochzeit als Fotograf – Teil 1 Vorbereitung

Aus allen Ecken hört man “tue dir das bloß nicht an”, aber genau solche Aussagen machen das ganze doch so spannend, oder?
Ok, wenn man sich unsicher mit dem Umgang der Kamera ist, kaum über Erfahrungen in der Portrait-Fotografie verfügt oder keine genaue Vorstellung hat was da auf einen zu kommt, dann sollte man wirklich die Finger davon lassen.
Aber allen anderen denen es Spaß macht Menschen zu fotografieren, die über einen langen Zeitraum in der Lage sind konzentriert zu fotografieren, denen kann ich nur mit Begeisterung meine Empfehlung dazu ausdrücken!
Es ist anstrengend – 15 bis 18 Stunden incl. keiner Pausen, die man meist nutzt um von A nach B zu kommen, die Bilder zu sichten, Akkus zu tauschen oder Sicherungen der Bilder anzulegen – ist sicher keine Seltenheit – aber es hat super viel Spaß gemacht!

Nur vor einer Situation möchte ich euch warnen, macht nicht den Fehler als fotografierender Gast aufzutreten, die Erwartungshaltung ist die gleiche – ob ihr nun Gast oder Fotograf seid, am Ende will das Hochzeitspaar tolle Bilder haben!
Deshalb steckt klar die Grenzen ab, entweder Gast oder Fotograf, beides geht nicht – das geht nur in die Hose…
Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr das zum ersten Mal macht, dann bitte nicht auf einer Hochzeitsfeier in der Familie!
Denn wenn es wirklich schief geht ist das sehr schlimm für das Brautpaar und ihr habt dann bis zum “St. Nimmerleinstag versch…”, das sollte man sich nicht in der  eigenen Familie antun…

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Studio-Workshop

Am 20.02.2010 war es endlich soweit.

Nach wochenlanger Vorfreunde setzte ich mich am Samstag morgen um 8:00 Uhr ins Auto und fuhr nach Fulda zum Studio-Workshop von den drei Machern des Fotopdcast.de.
Nun werde ich endlich Marek, Michael und Stefan mal persönlich kennen lernen.
Der Workshop hatte meine Erwartungen weit übertroffen.

Nach nettem anfänglichen Plausch und Vorstellungsrunde bei einer Tasse Kaffee gab es eine Einführung in die Studiofotografie mit klassischen Setups. Hierbei ging es um die Wirkung von Lichtformern, Reflektoren, Abschattern etc.
Danach wurden “klassische ” Setups für Studioaufbauten und deren Wirkung im Studio besprochen vorgeführt. Endlich konnte ich auch mal direkt die Auswirkungen (Bildwirkung) der einzelnen Aufbauveränderungen begutachten von denen ich als Anfänger im Studio fast nur von der Theorie kannte.

Danach teilten sich die ca. 13 Teilnehmer  in 2 Gruppen auf, um sich auf der einen Seite des Studios um das Thema “Low Key” und auf der anderen Seite um “High Key” zu kümmern. Jetzt wurde sogar richtig fotografiert 😉
Sogar Modells und eine Visagistin standen zur Verfügung – richtig Klasse!!!

Nach dem Mittagessen – Pizza satt und Getränke alles im Preis enthalten – gab es noch 4 Themen: Strobist-Bastelecke, Aufbau mit Kompaktblitzen, Lichtführung und Rockstar-Shooting.

Wobei für mich das “Rockstar-Shooting” bei weitem der anspruchsvollste Teil des Workshops war.
Unter all den technischen und gestalterischen Aspekten die alle sehr wichtig sind, ist mir eines sehr deutlich geworden – die Kommunikation zw. Fotografen und Modell(s) ist nicht so einfach wie ich mir das vorgestellte!
Nun stand ich da mit meiner Nikon D80 in der Hand und einem Haufen Technik um mich herum, auch wenn ich vorher wenigstens so ungefähr wusste wie ich mir das Ergebnis vorstellte, machte sich plötzlich eine gewisse leere in meinem Kopf breit. Je länger ich aber fotografierte, desto einfacher ging es von der Hand – muss eben doch geübt werden!!!

Hier ein paar meiner Fotos vom Workshop:

Als dann alles vorüber war, die Klamotten eingepackt und einen ersten Blick auf die Ergebnisse am Notebook geworfen wurde, bemerkte ich erst wie platt ich war 😉

Aber trotzdem führen wir noch nach Fulda rein, um in netter Runde den Workshop ausklingen zu lassen.

Fazit: Viel gelernt, nette Leute getroffen, tolles Equipment ausprobiert  – schade dass es schon vorbei ist. Hier war ich bestimmt nicht das letzte mal, wenn es die Gelegenheit nochmal gibt bin ich bestimmt dabei!!!

Danke Fotopodcast-Team, bitte macht weiter so…