Neue Lichtmaschine von Nikon

Heute erhielt ich die Nachricht, dass Nikon den von vielen Fotografen sehr geschätzten Systemblitz SB-900 durch ein neues Modell mit dem Namen SB-910 ersetzen will.

Der Systemblitz soll ab dem 15.12.2011 im Handel verfügbar sein – also gerade noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 😉
Und für einen wie ich finde sehr stolzen Listenpreis  von 509€. Wenn ich mich recht erinnere habe ich für meinen SB-900 einen Straßenpreis von 380€ bezahlt, also schätze ich mal einen Listenpreis von ca. 430€ was in etwa einen Mehrpreis von 80€ ausmacht.

Stellt sich nun die Frage was bekomme ich für den Aufpreis von 80€ mehr?

Hier mache ich es mir mal einfach und zitire aus der Mail von NikonLIFE :

Die folgenden Details unterscheiden das SB-910 von seinem Vorgänger:
  • Optimierte Benutzeroberfläche und Bedienelemente für eine angenehmere Handhabung
  • Neue Farbfilter aus Kunststoff zum Aufstecken auf den Blitzkopf
  • Modifizierter Überhitzungsschutz

 

Also das finde ich etwas dünn für diesen Aufpreis, obwohl man abwarten muss was die Änderungen im fotografischen Alltag bewirken. Man soll ja keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber wenn ich jetzt vor der Kaufentscheidung stehen würde, dann würde meine Entscheidung zu Gunsten des SB-900 ausfallen!!!

 

 

 

Workshop Produktfotografie

Produktfotografie
Produktfotografie

Am 28.09.2011 habe ich mich auf gemacht um einen Workshop zum Thema “Produktfotografie” bei der Fotosparte des IBM Klubs in Mainz zu leiten.
Eigentlich ist das ja nicht meine Paradedisziplin der Fotografie, aber was tut man nicht alle wenn man nett gefragt wird 😉

Aber ich muss sagen, es hat mir wirklich viel Spass gemacht und werde mich wahrscheinlich demnächst öftres mal mit diesem Thema befassen.

Der Bericht des Workshops ist auf der Webseite der Fotosparte veröffentlicht.

Glücksschwein im Wasserglas

Einige wissen es vielleicht, ich bin in der Fotosparte des IBM Klub Mainz aktiv – immerhin war die IBM das bis 30.04.2011 mein Arbeitgeber – und dort gibt es jeden Monat eine fotografische Aufgabe zu lösen.

Das Thema für die aktuelle Aufgabe ist “Unter Wasser”. Nunja, meine D7000 wollte ich nicht fluten und einen blöden Fisch im Aquarium zu fotografieren war mir auch zu langweilig – aber eine zündende Idee hatte ich bisher noch nicht…

Doch plötzlich kam mir die Idee, einfach etwas ins Wasser fallen zu lassen, das wäre dann ja auch unter Wasser!!!

Also baute ich meinen Aufnahmetisch auf – Bauanleitung hier – schnappte mir ein einfaches Wasserglas und das “Glücksschwein” meiner Tochter (hab sie natürlich um Erlaubnis gefragt).

Grundsätzlich hatte ich die Idee das Glas mit Wasser zu füllen, das Glücksschwein rein fallen zu lassen und das ganze mit 2 Blitzen von schräg hinten (Streiflichter) einzufrieren. Also packte ich meine Yongnuo-Blitze und Funkauslöser aus und schon stand ich vor dem ersten Problem. Blitze können die Funkauslöser schon ansteuern, als Funkauslöser für die Kamera hatte ich sie auch schon im Einsatz, aber beides auf einmal?
Also bevor ich mir hier den Kopf zerbreche probiere ich das wohl einfach mal aus – zwei Receiver unter die Blitze geschnallt, einen über ein Kabel an die D7000 angeschlossen und den Sender in der Hand. Nun eine Testauslösung abgefeuert und…

„Glücksschwein im Wasserglas“ weiterlesen

Abflug meines Yongnuo-Blitzes

Ich war am Samstag auf einem Strobist-Workshop von fotopodcast.de. Eins vorweg, der Workshop was spitze – aber dazu mehr in einem anderen Artikel…
Als ich nun das Lichtsetup für ein Outdoor-Portrait stehen hatte und ich gerade anfangen wollte zu” blitzdingsen“, kam eine bösartiger Wind und warf mein Lampenstativ auf ca. 1,80m ausgezogen um. Ein Teilnehmer des Workshops konnte das Stativ zwar noch auffangen, aber dann rutschte der Blitz mit samt Funkauslöser – übrigens auch von Yongnuo (RF-602) – aus der Halterung und schlug aus fast 1,80m auf einem Pflasterstein-Boden auf 🙁

Ich dachte schon das war es dann wohl mit meinem YN 460II, aber es löste sich nur die rote Plastikabdeckung des Optischen Sensors – was mit 2 Tropfen Sekundenkleber schnell behoben war, ansonsten hat er nur ein paar Kratzer abbekommen – sonst nichts!

Unglaublich, aber die China-Portis sind echt robust – das hätte ich denen wirklich nicht zugetraut 😉

Weiter so Yongnuo…

Upddate:

Als ich diese Woche meine beiden Yongnuo-Blitze im Einsatz hatte ist mir doch noch eine Scharte aufgefallen – Die Verankerung der Streuscheibe ist bei dem Abflug abgebrochen 🙁

Nunja, das lässt sich verschmerzen, dennoch wollte ich es nicht verschweigen…

Shooting mit 2 kleinen Kindern

Geschwister
Geschwister

Am Wochenende hatte ich das Vergnügen 2 Kleine Kinder in ihrer häuslichen Umgebung zu fotografieren. Das Wort “Vergnügen” ist hier durchaus ernst gemeint – es war zwar anstrengend , aber hat tieeeerisch viel Spaß gemacht!

Mein Plan war die zwei Kinder (8 Monate und 2 3/4 Jahre) in ihrer gewohnten Umgebung, aber mit Hintergrundsystem aufzunehmen – was ist aber mit dem “Posing”?
Einzeln hatte ich so etwas ja schon gemacht, aber 2 auf einmal noch nicht. Zumal in diesem Alter der Entwicklungsstand doch erheblich auseinander driftet. Nach einiger Zeit des Überlegenes und der Suche nach ähnlichen Fotos im Web war ich überzeugt, dass alles was ich mir hierfür zurecht lege ohnehin nicht klappen wird – also wird das wohl eher ein Improvisations-Shooting 😉

Und mit dieser Einschätzung hatte ich ja soo Recht 😉

Ich kam also an, schleppte mein Equipment in den 3. Stock und checkte erst mal wo und wie man etwas aufbauen könnte. Der Vorschlag der Mutter der 2 kleinen das Shooting im Spielzimmer durchzuführen fand ich auch gut wollte schon loslaufen um noch das Hintergrund-System aus dem Auto zu holen. Da kamen mir aber ernsthafte Bedenken ob das ein so gute Idee ist, da ich eine Papprolle von fast 3 Metern Länge nicht in meinen kleinen Seat Ibiza bekomme, kaute ich mir für ca. 20€ einen Stoff-Hintergrund – aber ob der so hautfreundlich ist?
Immerhin “robbte die kleinere der beiden liegend über den Boden und bevor sie einen Hautausschlag bekommt habe ich dieses Vorhaben schnell wieder verworfen – denn mit welchen Chemikalien so ein Billigstoff behandelt wird möchte ich gar nicht so genau wissen – und einen Hautausschlag wollte ich wirklich nicht riskieren…

Dann wird es eben auch ohne gehen müssen und baute mein Strobist-Setup auf. Nichts kompliziertes – 2 Softboxen – eine Hinten für Hintergrund und Haarlicht zugleich und eine Softbox (meine neue Eazybox 60×60) von schräg vorne als Hauptlicht.
Da ich mir ja schon dachte, dass die zwei sich kaum auf einer Stelle fotografieren lassen habe ich mich beim Einmessen der Lichtleistung zurückgehalten, denn mit Lightroom lässt sich schon noch einiges nachregeln, doch ausgebrannt ist ausgebrannt!!!

Nun ging es also los, ich wollte so “Offenblendig” wie möglich zu fotografieren um den Hintergrund in der Unschärfe verlaufen zu lassen. Nun versuchten wir (die Mutter und ich) die beiden nebeneinander in einer gemütlichen Ecke zu setzen und die Größere sollte den Arm um die Kleinere legen damit sie nicht umkippt, aber nach gefühlten 3 Sekunden hatte sie schon keine Lust mehr sich mit ihrer Schwester fotografieren zu lassen…
Also Plan B, erst mal beide einzeln und dann eben später nochmal beide zusammen. – aber viel Geduld hatten sie trotzdem nicht mit mir!
Ich Fotografierte dann eben abwechselnd, immer so ca. 10-15 Minuten eine der beiden und zum Schluss nochmal kurz beide zusammen. So kam ich dann auch zu meinen Bildern mit 2 echt süßen Kindern. Nach ca. einer Stunde bemerkte man schon dass sie müde wurden und es keinen Sinn mehr macht weiter zu fotografieren. Also packte ich ein und verschwand wieder.

Wenn ich mir nun aber die Bilder mit den zweien anschaue, dann bin ich mir ganz sicher, dass sich die Mühe und der Aufwand mehrfach ausgezahlt hat!!!

Beach-Handball

Torwurf beim Beach-HandballAm Freitag dem 05.08.2011 hatte ich die Aufgabe bzw. das Vergnügen ein Beach-Handball Turnier fotografisch zu dokumentieren. Da ich erst am Freitag Mittag von der Veranstaltung erfuhr, hatte ich auch keine Zeit mehr mich irgendwie darauf vorzubereiten – Handball kenne ich schon, aber von Beach-Handball kenne ich noch nicht mal die Regeln…
Das einige was ich in Erfahrung bringen konnte war, dass auf 2 Spielfeldern von ca. 12×24 m unter Flutlicht gespielt werden soll.
Also gut, Flutlicht hört sich doch erst mal ganz gut an dachte ich mir, aber das erwies sich nach kurzer Zeit als Irrtum, den hell ist was anderes!
Und die Jungs und Mädels auf dem Spielfeld bewegen sich auch recht flott im Sand, mein Plan für diesen Abend war eigentlich schon die Actionszenen so gut wie möglich “einzufrieren” – als untere Grenze der Belichtungszeit hat sich eine 1/500 Sekunde schnell heraus kristallisiert und das bei dem finsteren Licht – da hilft nur eins, Blende auf und ISO hoch!
Zwischendurch versuchte ich mal meinen Systemblitz gewinnbringend einzusetzen, das habe ich dann aber schnell wieder verworfen, denn entfesselt ging nicht, da ich kein mitlaufendes Stativ (Assi) zur Hand hatte und mir damit nur die Lichtstimmung verhauen hätte…

Das Bild hier im Post wurde mit ISO 5000 und Blende f/2,8 bei 1/500 Sekunde geschossen.

Unterm Strich hat es richtig viel Spaß gemacht und wie immer ging alles viel zu schnell um ;-o

 

Ich packe meinen Fotorucksack

Endlich ist es soweit, die Urlaubszeit ist da und so langsam muss ich mir Gedanken machen wie ich den ganzen Fotokrempel in den Flieger bekomme. Hier stellt sich auch gleich die erste Frage, als Gepäckstück aufgeben oder als Handgepäck mit an Board nehmen?
Also her mit dem Telefon und bei der Fluggesellschaft nachfragen was denn hier empfohlen wird bzw. welchen Anspruch ich habe wenn etwas kaputt geht – obwohl mir Schadenersatz nicht wirklich weiter hilft, denn eine neue Nikon D7000 mit meinen Lieblingsobjektiven werde ich wohl kaum am direkt vor Ort ersetzt bekommen. Allein der Gedanke den ganzen Urlaub auf eine Kompakte zurückgreifen zu müssen löst bei mir ein unbehagliches Gefühl in der Magengegend aus – NEIN, das kommt nicht in die Tüte bzw. nicht in den Laderaum eines Fliegers!!!
Zumal ich auch nicht weiß ob eine DSLR für solche Temperaturunterschiede gebaut wurde…
Wenn ich noch länger nachdenke, fallen mir bestimmt noch mehr Gründe ein warum die Kamera ins Harngepäck muss!

Also gut, wie sind nun die Randbedingungen für das Handgepäck,?
Meine Telefonrecherche bei der Fluggesellschaft Condor ergab, dass es keine Ausnahmen ohne Aufpreis für Fotoequipment gibt, also:

  • Maße 55 x 40 x 20 cm
  • Gewicht 6Kg
  • Notebook zählt nicht dazu, muss aber in einer separaten Tasche mitgeführt werden

Nun habe ich ja einen Lowepro X100 nach IATA Norm, nützt mir aber nichts, denn der wiegt leer schon 5 Kg 🙁
Also doch meinen alten Lowepro Rover AW II Packen, dann habe ich auch einen vernünftigen Rucksack für Bergtouren dabei.

Und was kommt alles rein – mal sehen:

  1. Rucksack (1 Kg)
  2. DSLR, Nikon D7000 (750g)
  3. Teleobjektiv, Nikkor 70-300mm f/4,5-5,6 (600g), das 80-200 f/2,8 ist dann doch zu schwer (1,3 Kg)
  4. Weitwinkel, Tamron 10-24mm f/3,5-4,5 (500g)
  5. Standardzoom Tokkina 28-70mm f/2,8 (600g)
  6. Macro, Nikkor 105mm f/2,8 (700g)
  7. 50mm f/1,8 (fast nichts)
  8. Blitz, Nikon SB900 (400g incl. 4x AA Eneloop Akkus)
  9. Kleinkram (Ladegräte, Akkus, Sensorlupe, Sunsniper, etc), (1kg)

Mein Stativ nehme ich nicht mit, da muss es dann ein zusammen gekneultes Handtuch, T-Shirt etc. tun.

Da ich wohl nicht den ganzen Urlaub mit dem großen Rucksack unterwegs sein werde, nehme ich noch meine kleine Fototasche (Lowepro Passport Sling) mit, die kommt aber in den Koffer!

Ob das ganze wirklich so passt wie ich mir das vorstelle, werde ich wissen wenn der Rücksack dann auf der Waage steht, bzw. wenn ich im Flieger sitze 😉