Virtueller Rundgang

Glockenturm
Glockenturm

Letzte Woche habe ich einen virtuellen Rundgang der Stadtkirche Gross-Gerau gebastelt, ist zwar noch nicht ganz fertig, aber ich denke einen ersten Eindruck bekommt man schon.

Hier der Link: http://vtours.neufahrt.de/StadtkircheGG/tour.html

Wenn ich die offenen Baustellen gelöst habe, werde ich mich mal daran machen ein eine kleine Screencast-Folge zu produzieren, wie das Ganze funktioniert – kann aber noch dauern, denn zuerst will ich die virt. Tour fertig bekommen!

Über Feedback würde ich mich riesig freuen!

Check and Clean auf der Fotogena

Kurztipp:

Auf der Fotogena MultiMediale in Darmstadt die am 13. und 14.04.2013 stattfindet, haben Canon- und Nikon-Fotografen die Möglichkeit ihre Kamera und ein Objektiv checken und säubern lassen. Das Ganze kostet 15€ für die es einen Gutschein zur Einlösung auf der Messe gibt – bei einem Warenwert von mind. 50€ kann der Gutschein eingelöst werden. Nähere Infos hierzu gibt es auf der Webseite der Fotogena 2013: http://www.fotogena.de/events/multimediale/2013/checkandclean 

Ich auf Fotopodcast.de

20130114-104200.jpg

Seit der Folge 83 des Fotopodcast.de bin ich nun unter die Fotopodcaster gegangen. Anfangs hatte ich ja doch Bedenken, aber seit der ersten Aufnahme wurden sie wirklich ausgeräumt. Dank der Truppe fühle ich mich da wirklich wohl und es macht auch einfach tierisch Spaß!

Vor allem findet hier ein reger Austausch statt der sich nicht nur auf die Aufnahme beschränkt, sondern auch zwischen durch und vor allem auch vor und nach der Aufnahme stattfindet.

So richtig im Klaren wie ich zu dieser Ehre komme bin ich mir bis heute noch nicht – gut, ich hatte schon mal einen kleinen Audiobeitrag zugesteuert, Tino hatte mit mir nach den “Füstenecker Fototagen” ein kurzes Interview geführt und verstehe mich mit den Jungs auch sonst ganz gut. Aber als die Mail von Stefan hereinflatterte war ich schon ganz schön geplättet

Gestern, am 12.02.13 wurde die Folge 85 veröffentlicht und ein bisschen stolz bin ich schon, auch wenn es noch einiges zu verbessern gibt sind wir doch auf einem guten Weg. Wir haben inzwischen einiges an der Infrastruktur geändert, sodass wir nun in der Lange sind alle Teilnehmer in einer separaten Spur in guter Qualität aufzunehmen und das auch noch mobil mit nur einem Notebook. Der Blog wurde umgezogen, sodass die Einschränkungen des alte Providers überwunden sind. Die ein oder andere Baustelle haben wir wohl noch, aber es geht voran!!!

Nikon-Image-Space

Screenshot Nikon Image Space
Screenshot Nikon Image Space

Gestern bin ich in der Blogosphäre über den Fotoservice von Nikon Image Space (nikonimagespace.com) gestolpert. Dieser Service bietet allen kostenlos registrierten Benutzern 2GB Fotospeicher mit einigen schönen Funktionen die man im Detail auf der Webseite nachlesen kann.

Wenn man glücklicher Besitzer einer Nikon-Kamera ist, dann kann man mit einem kleinen Tool (wird zum Download angeboten) die per USB-Kabel angeschlossene Nikon-Kamera auslesen lassen – welche Daten ausser der Seriennummer und Model da noch ausgelesen werden kann ich nicht sagen, aber wenn man keine Speicherkarte im Slot hat können da eigentlich keine Geheimnisse abgelegt sein.

 Hier ein paar Eckpunkte:

Vergleich der Kontofunktionen

BASIS KONTO SONDERKONTO
Speicherplatz 2GB 20GB
Maximale Anzahl der Fotos, die gleichzeitig hochgeladen werden kann 200 2.000
Maximale Anzahl der Fotos pro Album 200 10.000
Möglichkeit, Originaldaten zu teilen Nein Ja
Möglichkeit, herunterladbaren Inhalt zu kontrollieren Nein Ja (Gestattet/Nicht gestattet)
Passwortgeschützte Album Freigabe. Nein Ja
Blog Link Bildgrößen S: 320 x 213
M: 640 x 426
S: 320 x 213
M: 640 x 426
L: 1024 x 682
HD: 1600 x 1066

Das Feature was diesen Dienst für mich wirklich interessant macht ist die Passwortgeschützte Albenfreigabe mit der Möglichkeit die Bilder runter zu laden. Das geht zwar bei Flickr auch, nur muss man sich dort mit einem gültigem  Account anmelden – mal schnell hochladen und Tante Lieschen einen Link mit den Anmeldedaten schicken funktioniert dort leider nicht. Das ist übrigens der Grund warum ich mir bei Flickr keinen Pro-Account shoppe.

Clients für Moblie-Devices könne kostenlos aus den bekannten Stores geladen werden.

So richtig auf Herz und Nieren konnte ich mir das noch nicht ansehen, aber der erste Eindruck ist gut und für mich durchaus interessant!!!

Walimex Pro Powerblock II

Screenshot der Werbemail
Screenshot der Werbemail

Als ich eben meinen Spam-Folder in meiner Mailbox nach Nicht-Spam-Mails durchsuchte fiel mir eine Mail von Foto-Walzer in die Hände.

Hier wird das Produkt “Walimex Pro Powerblock II” beworben welches ich grundsätzlich sehr interessant finde.

Also klickte ich auf den Link der mich zum Webshop von Foto-Walzer  führte. Etwas weiter unten auf der Seite war auch noch die alte Version des Powerblocks für 20€ weniger zu finden, was mich zu einem Vergleich  der technischen Daten ermutigte.
Und was ich hier entdeckte verschlug mir fast die Sprache, die technischen Daten sind bis auf eine Ausnahme absolut identisch – Nämlich, nun soll er anstatt 250-320 Auslösungen  500 schaffen.

Technische Daten des Powerblock - Alte Version
Technische Daten des Powerblock - Alte Version

 

Technische Daten des Powerblock II - Neue Version
Technische Daten des Powerblock II - Neue Version

Ok, bei der Nikon-Version haben sie Canon-Systemblitze angegeben – das soll ihnen verziehen werden, aber woher diese Leistungssteigerung bei gleicher Ladekapazität kommen soll ist mir ein Rätsel!

Da ich ja neugierig bin rief ich kurzer Hand bei Foto-Walzer an um mich noch mal zu vergewissern dass ich hier kein Denkfehler mache 😉
Die nette Dame von der Telefonauskunft  wollte mir dann tatsächlich glaubhaft machen, dass die Steigerung der max. Blitzauslösungen durch Optimierungen bei der Energieabgabe erreicht werden 😀

Also da werde ich wirklich sauer, meiner Meinung nach wird hier ein altes Produkt mit neuem Schriftzug für 20€ mehr verkauft!

Eigentlich sollte man beide bestellen und mit identischen Blitzen testen um sie schlussendlich wieder zurück zu schicken, aber das ist mir dann auch zu viel Aufwand…

PFUI Walimex !!!

Neue Lichtmaschine von Nikon

Heute erhielt ich die Nachricht, dass Nikon den von vielen Fotografen sehr geschätzten Systemblitz SB-900 durch ein neues Modell mit dem Namen SB-910 ersetzen will.

Der Systemblitz soll ab dem 15.12.2011 im Handel verfügbar sein – also gerade noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 😉
Und für einen wie ich finde sehr stolzen Listenpreis  von 509€. Wenn ich mich recht erinnere habe ich für meinen SB-900 einen Straßenpreis von 380€ bezahlt, also schätze ich mal einen Listenpreis von ca. 430€ was in etwa einen Mehrpreis von 80€ ausmacht.

Stellt sich nun die Frage was bekomme ich für den Aufpreis von 80€ mehr?

Hier mache ich es mir mal einfach und zitire aus der Mail von NikonLIFE :

Die folgenden Details unterscheiden das SB-910 von seinem Vorgänger:
  • Optimierte Benutzeroberfläche und Bedienelemente für eine angenehmere Handhabung
  • Neue Farbfilter aus Kunststoff zum Aufstecken auf den Blitzkopf
  • Modifizierter Überhitzungsschutz

 

Also das finde ich etwas dünn für diesen Aufpreis, obwohl man abwarten muss was die Änderungen im fotografischen Alltag bewirken. Man soll ja keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber wenn ich jetzt vor der Kaufentscheidung stehen würde, dann würde meine Entscheidung zu Gunsten des SB-900 ausfallen!!!

 

 

 

IPad 2, Photosmith und Ligthroom

Überscichts-Screen von Photosmith
Überscichts-Screen von Photosmith

Wer mir unter Twitter folgt, in Facebook zu meinen “Freunden” gehört oder mich in G+ in einen seiner Kreise gesteckt hat, hat es sicher mitbekommen, dass ich mir bei dieser Hand-Upgrade-Runde kein iPhone 4s gegönnt habe, sondern die Gelegenheit für ein iPad2 nutzte. Da ich immer wieder im Zusammenhang von Adobe Lightroom und dem iPad von Photosmith hörte habe ich keine Mühen und Kosten gescheut und mir diese App zur Selektion, Verschlagwortung, Bewertung etc. gekauft.
Mit dieser App soll es möglich sein, den iPad als Image-Tank zu benutzen und die Fotos schon für den Lightroom-Import vorbereiten zu können.
Nun habe ich seit etwa zwei Wochen dieses Dreigespann im Einsatz und denke es ist an der Zeit einen kleinen Erfahrungsbericht abzugeben.

Installation

Zuerst kommt natürlich die Installation, auf der Webseite der App findet ihr den Link zur richtigen Stelle im App-Store und zum Lightroom-Plugin.
Die App wird wie gewohnt aus dem App-Store heraus installiert und das Lightroom Plugin wird auch wie gewohnt an die entsprechende stelle im Filesystem entpackt – da unterscheidet sich Windows und MacOS etwas, ist aber auf der Webseite gut beschrieben – nun muss man nur im Plugin-Manager von Lightroom nur noch angeben wo sich das neue Plugin befindet, Klick auf Plugin neu laden oder Lightroom neu starten und schon kann es los gehen.

Kopieren der Bilder auf den iPad

Hier gibt es zwei sinnvolle Wege die mir bekannt sind:

1. Camera Connection Kit

Man stöpselt mit Hilfe des “Camera Connection Kit” die Kamera per USB-Kabel direkt an oder die SD-Card (CF wird leider nicht unterstützt) in den Card Reader des Camera Connecton Kits.
Wer das Camera Connection Kit nicht kennt, es besteht aus zwei Adaptern die an das iPad angesteckt werden können. An einen der zwei Adapter kann ein USB-Kabel abgeschlossen werden, an das andere Ende kommt dann im Normalfall per Mini-USB an die Kamera. Der zweite Adapter besteht aus einem an das iPad anstöpselbaren SD-Card-Reader – das ist alles und kostet ungefähr 30€!

2. Per Eye-Fi Card

Hierbei handelt es sich um eine SD-Karte mit eingebauten WiFi-Adapter der die Fotos dann per WLAN an eine vom Hersteller verfügbare App übergibt und dann auf den iPad importiert. Aber Vorsicht, nicht jede Karte des Herstellers ist in der Lage auch RAW-Files zu übertragen. Meines Wissens sind das nur die teuersten, die mit ca. 100€ zu Buche schlagen.
Wer hier Geschwindigkeitsrekorde erwartet wird schnell enttäuscht werden, denn WLAN ist eine ganze Ecke langsamer als USB – bei mir zu Hause hatte ich mal einen Wert von 3-4 MB pro Sekunde gemessen. Wenn man sich nun die RAW-Files von aktuelle DSLRs anschaut, dann kommt man mindestens auf 5-6 Sekunden pro Bild und das ohne das initialisieren der Verbindung. Wenn dann auch noch an der Stelle wo sich die Kamera oder das iPad befindet kein optimaler Empfang ist kann das schnell zu Geduldsspiel werden, wobei die Übertragung direkt beim fotografieren passiert…
Aber wenn es funktioniert, macht es echt Spaß und man kann sich die Fotos gleich in ordentlicher Größe auf den iPad anschauen – ich finde es echt klasse, aber das muss jeder selbst für sich entscheiden!

Verarbeiten der Fotos

Bearbeitungsoberfläche
Bearbeitungsoberfläche

Wenn man nun die Fotos importiert hat können sie für den Import in Lightroom “Vororganisiert” werden.
Man hat die Möglichkeit die Bilder in Collections einzusortieren, wobei es auch vordefinierte Smart Collections gibt: All Photos, Last Imported, Selected Photos, Unmarked Photos und Rejected Photos
Die Namen sind selbstsprechend denke ich…
eine Besonderheit ist hie zu erwähnen, Fotos die sich in Rejected Photos befinden werden beim Import in Lightroom nicht mit importiert – mach aber auch Sinn 😉
Dann hat man die Möglichkeit wie schon beschrieben als Rejected zu markieren, man kann Sternchen- und Farbmarkierungen wie in Lightroom vergeben, die Bilder können in 90 Grad Schritten gedreht werden und die Metadaten können bearbeitet werden. Ein besonderes Augenmerk fällt hier auf die Keywords, den wer sich unter Lightromm die Arbeit gemacht hat eine Hierarchie anzulegen wird hier belohnt, die gesamte Hierarchie wird beim ersten Importvorgang synchronisiert und kann in Photosmith verwendet werden, doch leider nicht per Autovervollständigung beim tippen, man muss sich also per klicken durch die Hierarchie hangeln um das Keyword auszuwählen – das geht zwar sehr flott, könnte per Autovervollständigung noch flotter gehen 😉

Import in Lightroom

Das geht denkbar einfach, Voraussetzung ist, dass sich das iPad und der Rechner, auf dem Ligtroom läuft sich im gleichen LAN befinden. Dann einfach Photosmith auf dem iPad starten und das Photosmith Plugin in Lightroom aufrufen und schon geht der Import-Dialog auf und es kann losgehen. Geschwindigkeitsrekorde sind hier auch nicht zu erwarten, denn auch hier ist der limitierenden Faktor der Datendurchsatz des WLANs – mich stört das aber nicht, denn das läuft im Hintergrund und es dauert ja auch eine gewisse Zeit bis der Kaffee durchgelaufen ist 😀

Wenn man nun nach dem ersten Import noch weitere Änderungen macht und ein weiteres mal importiert, werden die Änderungen übernommen und auch nur diese importiert – so wie man das auch erwarten würde.

Fullscreen
Fullscreen

Hat man nun die Bilder in Lightroom richtig importiert, dann kommt irgendwann der Augenblick wo man die Bilder auch wieder vom iPad löschen möchte und das ist ein echtes Ärgernis!!!
Da man die Bilder ja nicht mit Photosmith auf den iPad kopiert hat, sondern Systemressourcen von IOS genutzt wurden, scheint man sich hier wohl keine Gedanken zu machen wie die Daten wieder gelöscht werde sollen. In Photosmith direkt geht das überhaupt nicht, hier muss man die Fotos-App bemühen und hier muss jedes Foto einzeln markiert werden bevor man es löschen kann    ***grrrrrrrrr***
Aber es kommt noch dicker, denn man hat ja in Photosmith die Smart-Collektion “Rejected Photos” die aber in der Fotos-App nicht sichtbar ist – man muss sich also merken welche Fotos gelöscht werden sollen, da stellt sich mir aber nun die Frage was man mit dieser Collektion letztendlich anfangen soll…

Es wäre aber auch denkbar dass ich hier zu Unrecht auf Photosmith einbrügle, denn ich könnte mir auch vorstellen dass Apple das löschen verbietet – wie dem auch sei, er ist wirklich ärgerlich, denn hier wir der gute Eindruck dieser App wirklich getrübt!

Fazit

Wenn man mal vom löschen der Fotos absieht stellt diese App wirklich eine super Möglichkeit dar die Fotos für den Import vorzubereiten und den iPad als Mini-Notobookersatz beim Fotoshooting einzusetzen. Ich werde die Möglichkeit das Gewicht und den Platz für den Notebook einzusparen weiter nutzen und wer weiß, vielleicht bekommt man in Zukunft ja eine vernünftige Möglichkeit die Bilder wieder zu löschen an die Hand…