Yongnuo Strobist Kit im Einsatz

Nachdem ich hier vor einiger Zeit meinen ersten Eindruck der Yongnuo- Funkauslöser, Blitze und Kugelkopfneiger mit Schirmhalter beschrieben hatte möchte ich nun abschließend einen Erfahrungsbericht abgeben wie sich die “Chinaware” im Alltag bewährt hat.

  1. Funkauslöser:
    Mit diesen kleinen Wunderdingern habe ich durchaus sehr gute Erfahrungen gemacht. Wo ich anfänglich Bedenken hatte war die Laufzeit der 3V-Batterie im Sender, da diese nicht durch Akkus zu ersetzen sind (zumindest kenne ich keine) und sich am Sender kein Ein/Aus-Schalter befindet war ich doch sehr skeptisch. Aber ich wurde eines besseren belehrt, bis jetzt habe dich diese Batterie noch nie auswechseln müssen und immerhin habe ich das Funkauslöser-Set inzwischen seit über einem halben Jahr im Einsatz.
    Die Empfänger haben mich auch noch nie im Stich gelassen! Betankt werden die bei mir mit zwei AAA Eneloop-Akkus von Sanyo, die ich nach jedem Einsatz neu auflade. Mehr als 500 Auslösungen mit einer Akkuladung habe ich noch nie abgefeuert, aber die haben sie anstandslos mitgemacht ohne Mucken und 100% zuverlässig!
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Backpapier – Kauftipp

Schon seit einiger Zeit suche ich eine geeignete Folie um im Heimstudio das Licht etwas weicher gestalten zu können. In einigen Foren wird in diesem Zusammenhang immer wieder Backpapier genannt, nicht zuletzt weil es sehr Hitzebeständig ist – erst vorletzte Woche habe ich einen meiner Blitzköpfe vor roter Folie gerettet.
Zum Glück macht sich Folie, bevor sie schmilzt, durch stechenden “Gestank” bemerkbar 😉

Doch finde ich diesen Braunton der durch den Einsatz von Backpapier entsteht meist sehr unschön, auf die Spitze wird das Ganze noch durch den Einsatz von Baustrahlern getrieben. Wer mit einem solchem Setup im Heimstudio fotografiert, der muss sich dann keine Gedanken mehr über einen kalibrierten Monitor machen, denn dann sind Farben wohl eher ein Glücksspiel…
Einen solchen Mischmasch aus der sehr warmen Farbtemperatur der Baustrahler und der Farbe von braunem Backpapier bekommt man in aller Regel nicht mehr in den Griff.

Doch als ich diese Woche beim Lidl Einkaufen war, habe ich weissŸes Backpapier entdeckt, 20 Meter für etwas über 2€, ein absoluter Kauftipp!!!

Wobei auch weisses Backpapier nicht absolut fabneutral sein dürfte, aber um Welten besser als braunes 😉

Viel Spass beim ausprobieren, wie immer freue ich micht über Kommentare!

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Zweiter Versuch eines mobilen Fofostudios

Nachdem der erste Versuch nur durch mäßigen Erfolg gekrönt war, habe ich technisch ein etwas aufgerüstet. Da ich für einen runden Geburtstag, an dem ich Fotografieren will, mir ohnehin eine Blitzschiene und ein Auslösekabel kaufen wollte – um die roten Augen etwas besser in den Griff zu bekommen – kaufte ich mir gleich noch ein Reflexionsschirm mit einem Schirmhalter.

Mit den Auslösekabel kann ich den Blitz zwar bis zu 2m von der Kamera positionieren, aber entfesselt arbeiten ist was anderes…

Also dachte ich gleich an einen Funkauslöser, doch hierbei müsste ich entweder tief in die Tasche greifen, oder auf TTL verzichten – da muss es doch noch weitere Alternativen geben.

Also doch Kabel – der Fotohändler meinte, dass es das nicht länger als 2m in der TTL-Variante gibt – auch nichts 🙁

Doch plötzlich zog er ein Stück Plastik aus der Schublade mit dem Namen “Nikon SG-3IR” (IR-Filtervorsatz). Dieses Ding wird auf den Blitzschuh gesteckt und deckt den internen Blitz ab, sodass man von diesem nicht mehr sieht und zu einem Infrarotsender wird – damit klappt`s auch mit TTL und kostet keine 15€, genau das Richtige für den Einstieg dachte ich mir, aber ob das funktioniert?

Zu Hause angekommen baute ich gleich die Blitzschiene auf mein Baustrahlerstativ (vom ersten Teil ) – passte nicht ganz, aber mit Akkuschrauber und einem 8er Bohrer wurde das passend gemacht – und baute meinen Blitz und den Reflexionsschirm darauf.

Nun fehlte mir nur noch ein Model!

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