Wabenvorsatz für Strobisten

Nun habe ich schon wieder eine Bastelanleitung für Euch, nämlich einen Wabenvorsatz für Kompaktblitze aus Pappe, Strohhalmen, Gaffer-Tape (kann auch ein anderes Struksturklebeband sein) und etwas Uhu!

Wer sich über die weisen Ränder an den Strohhalmen wundert, das ist verschmiertes Uhu – macht sich aber nicht bemerkbar!

Langsam sollte ich mir Gedanken über eine eigene Rubrik machen 😉

Grundsätzlich ist das ganz einfach zusammengebastelt – Strohhalme in gleichlange Stücke schneiden, zu einem block zusammenkleben und Pappe drumherum kleben. Am Ende noch mit Klebeband verstärken – fertig!

Aber eins nach dem anderen…

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Holga Wide Mini Slave Flash

Vor einiger Zeite hörte ich von einem kleinem Gadget Names “Holga Wide Mini Slave Flash with Filter Set” und jetzt habe ich es auch 🙂
Dieses kleine Ding besteht aus einem Slave-Blitz mit Filterkappen in den Farben Blau, Grün, Rot und Orange (s. Bild).

Eigentlich ist es ganz einfach zu benutzen: Batterien (2x AA, nicht im Lieferumfang enthalten) rein, einschalten und hinstellen, das war es schon.
Nur noch auf die kleine orange Bereitschaftsanzeige warten, fertig!

Nun blitzt der kleine Slave-Blitz sobald ein weiterer Blitz auslöst. Bis der Blitz wieder geladen ist vergehen ungefähr 3 Sekunden – also nichts für Dauerfeuer.
Ist aber super um Details aufzuhellen oder als kleiner Effekt-Blitz mit den farbigen Filterkappen einsetzbar.  Jedoch funktioniert der Blitz nicht bei i-TTL (Nikon), e-TTL (Canon) und Konsorten, da hierbei kurz vor dem eigentlichen Blitz ein Messblitz abgefeuert wird und dieser den Holga auslöst. Bis nun der eigentliche Blitz auslöst ist die Abbrennzeit des Slave-Blitzes schon vorbei und kann im Bild nicht mehr wirken!!!

Das Gehäuse macht einen guten und wertigen Eindruck – ist eben aus glänzendem Plastik, ähnlich wie man es von ext. Systemblitzen gewohnt ist. Die Wertigkeit von meinem Nikon SB800 und SB900 ist etwas höher, was man aber auch bei einem mehr als 20-fachen Preis erwarten kann!
Die Standfläche ist an einer Seite in einem Winkel von 45° abgeschrägt, sodass der “Holga” in Richtung eines Objektes oder zu einem Hintergrund ausgerichtet werden kann. Ich hätte die Schräge aber etwas grösser dimensioniert, da die Standfestigkeit auf der schrägen Fläche einen etwas kippeligen Eindruck macht und gerne mal auf die eigentliche Standfläche zurückkippt. Aber Scheinbar haben die Entwickler das auch schon bemerkt und haben der Schräge ein Loch mit Stativgewinde (in Metall ausgeführt) spendiert, sodass man den Blitzzwerg problemlos auf ein Dreibein o. ein Tischstativ schrauben und beliebig ausrichten kann.

Als Bedienelemente stehen ein kleiner Schiebeschalter zum ein-/ausschalten (linke Seite auf dem Bild) und ein Testknopf (rechts) zur Verfügung. Mit dem Testknopf kann man wie bei einem Kompaktblitz einfach mal einen Testblitz losjagen – also nur ein Funktions- und Batterietest.

Die Reichweite habe ich noch nicht getestet, dürfte aber im Wesentlichen vom Auslöseblitz abhängen 😉

Gekostet hat der Blitzzwerg 25,99$ in einem Ebay-Shop aus Hongkong. Wer sich dafür interessiert, einfach mal bei Ebay nach “Holga Mini Slave Flash” suchen…
In meinem Fall hat es ca. 2 1/2 Wochen gedauert bis ich die Ware zu Hause hatte, ging also schneller als angegeben!

Zweiter Versuch eines mobilen Fofostudios

Nachdem der erste Versuch nur durch mäßigen Erfolg gekrönt war, habe ich technisch ein etwas aufgerüstet. Da ich für einen runden Geburtstag, an dem ich Fotografieren will, mir ohnehin eine Blitzschiene und ein Auslösekabel kaufen wollte – um die roten Augen etwas besser in den Griff zu bekommen – kaufte ich mir gleich noch ein Reflexionsschirm mit einem Schirmhalter.

Mit den Auslösekabel kann ich den Blitz zwar bis zu 2m von der Kamera positionieren, aber entfesselt arbeiten ist was anderes…

Also dachte ich gleich an einen Funkauslöser, doch hierbei müsste ich entweder tief in die Tasche greifen, oder auf TTL verzichten – da muss es doch noch weitere Alternativen geben.

Also doch Kabel – der Fotohändler meinte, dass es das nicht länger als 2m in der TTL-Variante gibt – auch nichts 🙁

Doch plötzlich zog er ein Stück Plastik aus der Schublade mit dem Namen “Nikon SG-3IR” (IR-Filtervorsatz). Dieses Ding wird auf den Blitzschuh gesteckt und deckt den internen Blitz ab, sodass man von diesem nicht mehr sieht und zu einem Infrarotsender wird – damit klappt`s auch mit TTL und kostet keine 15€, genau das Richtige für den Einstieg dachte ich mir, aber ob das funktioniert?

Zu Hause angekommen baute ich gleich die Blitzschiene auf mein Baustrahlerstativ (vom ersten Teil ) – passte nicht ganz, aber mit Akkuschrauber und einem 8er Bohrer wurde das passend gemacht – und baute meinen Blitz und den Reflexionsschirm darauf.

Nun fehlte mir nur noch ein Model!

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Erster Versuch eines mobilen Fotostudios

Neulich sah ich ein Interview auf fototv.de eines Profifotografen der seine Anfänge mit der Studiofotografie beschrieb. Er baute sich als Softboxersatz einige Rahmen aus Dachlatten und bespannte diese mit Backpapier um die dahinterstehenden Baustrahler als “große Lichtquellen” zu nutzen.

Das kann ich auch – dachte ich mir – und zog los in den Baumarkt…

Was mir an der “Low-Cost-Softbox” mit den Dachlatten und dem Backpapier nicht gefiel, war das Backpapier, das kam mir doch sehr klapprig vor. Denn wer hat schon Lust beim Shooting mit Klebeband neues Backpapier auf einen Rahmen aufzuspannen wenn das Backpapier mal reisst…
Also musste eine Alternative her.

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