Nimm die Knipse mit!!!

Erst mal wünsche ich Euch einen guten Start ins neue Jahr!

Grundsätzlich bin ich ein absoluter Gegner von so genannten Tipps und Tricks von selbsternannten Fachleuten, aber gestern Mittag bin ich mal wieder auf eine solche “Binsenweisheit” gestoßen – nein, nicht im Web, sondern im echten Leben!

Da es gestern schneite, hatte ich mich entschlossen mit meiner Tochter Schlitten zu fahren und stellte mir die Frage ob ich die Kamera mitnehmen sollte oder nicht. Glücklicherweise entschied ich mich dafür, denn auf dem Weg zum Rodelberg – na gut, Hügel – liefen da ein paar Leute in Ritterrüstung herum. Das ist schon ein ungewöhnlicher Anblick, d’rum sprach die Ritter einfach mal an ob hier ein besonderer Event stattfindet…
Aber die Ritter wollten nur etwas Trainieren.
Auf die Frage ob sie etwas dagegen hätten wenn ich ein paar Fotos mache reagierten sie begeistert und waren gespannt auf die Ergebnisse!!!
Als ich nach ca. 15 min. weitermusste, da meine Tochter anfing zu frieren, ließ ich noch schnell meine Visitenkarte da damit die Ritter auch an die Bilder kommen.

Ein paar Ergebnisse könnt Ihr am Ende des Artikels begutachten, die nie entstanden wären, wenn ich die Kamera zu Hause gelassen hätte!

Also packt Eure Kamera ein und geht auf die Leute zu, die meisten beissen auch nicht – man kann nie wissen welche Gelegenheiten sich ergeben werden tolle Bilder zu machen!!!

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Fotografieren im Einkaufs-Center

Vor einiger Zeit schlenderte ich durch ein neu eröffnetes “Einkaufs-Center” (Loop5 in Weiterstadt bei Darmstadt) und was muss ich sehen, an allen Eingängen das unmissverständliche “Fotografieren Verboten”-Schild…

Eigentlich schade dachte ich mir, da es dort richtig tolle Ecken gibt die schon alleine von der Lichtstimmung sehr interessant sind. Also ging ich zum Infostand um zu erfragen was man denn tun muss um eine “Fotografiererlaubnis” zu bekommen.
Dort bekam ich die Telefonnummer vom Center-Management und dann ging es ganz schnell.
Nach einem Anruf und ein paar Mails hin und her war es das eigentlich schon.

Im Wesentlichen wollte der Mitarbeiter vom Center-Management nur wissen wann, mit wie viel Personen und welches Thema fotografiert werden sollte.

Dann ging es ganz schnell und wir (letztendlich waren es 6 Personen) konnten loslegen – allerdings mit der Auflage nicht ungefragt in den Läden und keine Labels zu Fotografieren.

Unterm Strich war der Aufwand eher gering und es hat riesig viel Spaß gemacht – Ist wirklich zu empfehlen!!!

Hier noch ein paar Fotos die hierbei entstanden sind:

Foto-Shooting im Karate-Trainingslager

Neulich auf der Insel Losinj (Koroatien) hatte ich die Gelegenheit mit einigen Teilnehmern des “Modern Sports Karate Int. Adria-Camps” zu einem kleinen Fotoshooting genutzt. Die Zielsetzung war Gruppenfotos mit Karatekas, die sich von den üblichen Gruppenfotos in einer, zwei oder drei Reihen deutlich abheben.
Also “rekrutierte” ich ca. 15 Karatekas mit der Idee im Kopf sie in verschiedenen statischen und karatetypischen Posen Reihungen mit Schärfe/Unschärfekontrasten zu fotografieren.
Hierzu suchte ich einen Tag vor dem geplanten Shooting nach einer geeigneten Location in der Nähe des Trainingsplatzes.
In einem Waldstück fand ich einen geeigneten Platz, sodass wir möglichst keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt wurden um harte Schatten zu vermeiden.

Nach dem Aufbau, den ich schon vor dem Shooting vorbereiten konnte (Stativ aufbauen, Kamera und Blitz einstellen, etc.) teilte ich erst mal den “Modells” mit was ich mit ihnen vorhatte. Dann deutete ich mir einen Assistenten heraus, der mir den ext. Blitz halten sollte, denn mein Dreibein hatte ich unter der Kamera und ein weiteres Stativ hatte ich nicht mit.

Nun ging es an`s Eingemachte, ich erklärte die erste Pose und machte die ersten Testschüsse um nochmal die Belichtungseinstellungen mittels dem Histogramm zu überprüfen. Jetzt ging es also los – ich machte einige Fotos aus verschiedenen Perspektiven, spielte mit Blende und verschiedenen Positionen des Blitzes.

Jedoch stellte ich schon beim Shooting fest, dass es nicht ganz einfach ist mehr als 5 Personen exakt in einer Reihe auszurichten. Kaum hat man die Körper in einer Reihe stimmen die Köpfe nicht mehr, stimmen die Köpfe sind die Arme schief, kurzum – irgendetwas ist immer schief – und hat man es endlich geschafft, bewegt sich sicher jemand auf dem Weg zurück zur Kamera…

Fazit: Für solche Gruppenfotos benötigt man mehr als einen Assistenten und evtl. sogar Hilfsmittel, an denen sich die Models orientieren können!!!

Trotz aller Widrigkeiten sind einige Fotos recht brauchbar geworden, seht selbst:

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Zweiter Versuch eines mobilen Fofostudios

Nachdem der erste Versuch nur durch mäßigen Erfolg gekrönt war, habe ich technisch ein etwas aufgerüstet. Da ich für einen runden Geburtstag, an dem ich Fotografieren will, mir ohnehin eine Blitzschiene und ein Auslösekabel kaufen wollte – um die roten Augen etwas besser in den Griff zu bekommen – kaufte ich mir gleich noch ein Reflexionsschirm mit einem Schirmhalter.

Mit den Auslösekabel kann ich den Blitz zwar bis zu 2m von der Kamera positionieren, aber entfesselt arbeiten ist was anderes…

Also dachte ich gleich an einen Funkauslöser, doch hierbei müsste ich entweder tief in die Tasche greifen, oder auf TTL verzichten – da muss es doch noch weitere Alternativen geben.

Also doch Kabel – der Fotohändler meinte, dass es das nicht länger als 2m in der TTL-Variante gibt – auch nichts 🙁

Doch plötzlich zog er ein Stück Plastik aus der Schublade mit dem Namen “Nikon SG-3IR” (IR-Filtervorsatz). Dieses Ding wird auf den Blitzschuh gesteckt und deckt den internen Blitz ab, sodass man von diesem nicht mehr sieht und zu einem Infrarotsender wird – damit klappt`s auch mit TTL und kostet keine 15€, genau das Richtige für den Einstieg dachte ich mir, aber ob das funktioniert?

Zu Hause angekommen baute ich gleich die Blitzschiene auf mein Baustrahlerstativ (vom ersten Teil ) – passte nicht ganz, aber mit Akkuschrauber und einem 8er Bohrer wurde das passend gemacht – und baute meinen Blitz und den Reflexionsschirm darauf.

Nun fehlte mir nur noch ein Model!

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Erster Versuch eines mobilen Fotostudios

Neulich sah ich ein Interview auf fototv.de eines Profifotografen der seine Anfänge mit der Studiofotografie beschrieb. Er baute sich als Softboxersatz einige Rahmen aus Dachlatten und bespannte diese mit Backpapier um die dahinterstehenden Baustrahler als “große Lichtquellen” zu nutzen.

Das kann ich auch – dachte ich mir – und zog los in den Baumarkt…

Was mir an der “Low-Cost-Softbox” mit den Dachlatten und dem Backpapier nicht gefiel, war das Backpapier, das kam mir doch sehr klapprig vor. Denn wer hat schon Lust beim Shooting mit Klebeband neues Backpapier auf einen Rahmen aufzuspannen wenn das Backpapier mal reisst…
Also musste eine Alternative her.

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