Yongnuo Strobist Equipment (Teil1-Bestellung der Funkauslöser)

Wer mir auf Twitter folgt weiß es wahrscheinlich schon, ich habe mir Funkauslöser, Blitze und Kugelkopf-Neiger für Blitz und Schirm von Yongnuo gekauft.

Aber der Reihe nach…

Funkauslöser:

Nachdem alle im Web von den Funkauslösern RF-602 und den Blitzen YN460-II von Yongnuo schwärmten entschied ich mich erst mal für die Funkauslöser. Anfang des Jahres wollte ich mir die Funkauslöser dann zulegen und zwar in der Version mit einem Transmitter und vier Receivern.
Als erstes schaute ich bei Enjoy Your Camera.com vorbei, doch da war nur die Variante einem  Transmitter und einem Receiver für meine Nikon D80 zu bekommen (einzelne Receiver waren nicht lieferbar). Also frug ich Tante Google nach den Teilen und wurde nur bei Ebay fündig – ein Shop in England (UK) und einer in Hongkong (HK) .
Da der Shop in UK einiges teurer war als der in HK (ist wohl der Hersteller-Shop) und dort die Adapterkabel für Studioblitze nicht einzeln angeboten wurden, entschied ich mich für den Kauf in HK!

Angegeben waren 4-6 Wochen lieferzeit nach Europa – Versandkostenfrei. Die Frage nach den Zollgebühren blieb allerdings offen.
Nach ca. 3 1/2 Wochen kam dann ein Päckchen vom Zoll versiegelt als Geschenk deklariert ohne Zollgebühren zu mir nach Hause 😉

Gespannt wie ein Flitzebogen packte ich die Dinger aus um sie gleich mit meinen vorhandenen Nikon Systemblitzen auszuprobieren, und sie funktionierten einwandfrei (Ausführliche Tests gibt es im Web reichlich)!
Also machte ich mich in meinen Keller wo meine Studioblitze (Bowens/Hensel Monolite 400 E und 750 E) stehen um sie auszuprobieren. Also Kabel an die Empfänger und – Einwandfrei – aber leider nur 3-4 mal, danach tat sich nichts mehr, auch nicht mit meinen Systemblitzen 🙁

Also schickte ich eine Email mit einer Schilderung meines Tests – natürlich auf Englisch – an Yongnuo. Einen Tag später hatte ich schon eine Antwort mit der Frage mit welcher Spannung die Studioblitze denn arbeiten? Und da befürchtete ich schon schlimmes…
Denn ich hatte mal gehört, dass man keine Kabel direkt über einen Blitzschuhadapter anschiessen sollte, denn bei zu hoher Spannung der Blitzköpfe könnte die Kamera Schaden nehmen.
Da ich meine Studioblitze gebraucht aus 2. Hand gekauft hatte und auch keinerlei Dokumentation zu den Dingern habe, schrieb ich Yongnuo nur welche Blitze das sind. Noch einen Tag später erhielt ich eine Mail mit der Bitte die Empfänger zurück zu schicken. Also gut, ab zur Post mit den Dingern und immer schön das Tracking-System im Auge behalten. Ich entschied mich für den Versand als Einschreiben, denn die Receiver wogen nur 180g und bei dieser Versandform ist der Inhalt bis zu 25 oder 35 € (bin mir nicht mehr ganz sicher) versichert.
Zwei Wochen nach eintreffen in HK war immer noch kein Lebenszeichen zu vermelden, also fragte ich per Mail nach dem Staus…
Und ihr werdet es kaum glauben, aber das Päckchen war unauffindbar…
Aber nun die gute Nachricht, Yongnuo hat mir einfach 4 neue Empfänger geschickt, die ich jetzt wieder zurück habe und auch wunderbar funktionieren 😀

Das ist zwar ganz schön Langwierig gewesen, aber versucht mal bei einem deutschen Webshop bei verloren gegangener Ware kostenlosen Ersatz zu bekommen – viel Spaß dabei – echt klasse Yongnuo, macht weiter so!!!

Meine Studioblitze zünde ich nun doch wieder per Kabel an einem Synchromat, der aber durch einen entfesselten Blitz per Funk ausgelöst wird. So habe ich wenigstens an der Kamera keine Kabel!
Da ich mir ohnehin noch 2 Kompaktblitze für den Strobist-Einsatz zulegen wollte, kann ich die Emfänger auch alle einsetzen 😉

Weiter geht es im 2. Teil der in küze folgt…



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