Workshops

Ab und zu stelle ich mir die Frage ob ich wieder einmal an einem Workshop teilnehmen sollte um (hoffentlich) fotografisch etwas weiter zu kommen und mein Gefühl sagt mir eindeutig JA!

Dafür spricht vor allem für nicht Profis – also all denjenigen, die ihre Brötchen mit anderen Dingen verdienen (müssen), also Fotografie nur als Hobby betreiben – dass man sich wieder einmal richtig ungestört, abseits von den Dingen das Alltags, sich mit der praktischen Seite der Fotografie beschäftigen kann. Also nicht nur mal Stundenweise, sondern den ganzen Tag lang – wäre das nicht toll?
Das soll nicht heißen, dass Profis das nicht nötig hätten…

Stellt sich nur die Frage welche Workshops sind die richtigen für mich?

Zuerst sollte man sich im Klaren sein um welches Thema es gehen soll – klar, dann kann man sich über den Veranstalter Gedanken machen.

Für mich kommen die folgenden Varianten in Betracht:
Die Workshops von

  1. diversen Kameraherstellern
    -> Sind meist mit sehr guten Referenten ausgestattet (was man so hört) aber auch ganz schön teuer und man wird immer wieder auf die Vorteile der jeweiligen Marke hingewiesen, also incl. Werbeveranstaltung 😉
  2. Fotografen
    -> Da hört man von super Workshop bis Zeitverschwendung, ist also ohne objektive Empfehlung eher eine Glückssache.
  3. VHS etc.
    -> Hier gehen die Meinungen auch extrem auseinander, wobei ich hiermit sehr gute Erfahrungen gemacht habe! Mein Tipp für alle die in Rhein-Main wohnen ist die VHS Wiesbaden. Der Referent dort ist Axel Himburg, jemand der wirklich sein Fach beherrscht – hier seine Website http://www.axelhimburg.de
  4. Communities und Podcastern
    -> Für alle die wie ich regelmäßig Podcasts verschlingen und/oder in diversen Communities aktiv sind, ist das DIE Chance endlich mal persönlichen Kontakt aufnehmen zu können. Wenn jetzt noch der Workshop von guter Qualität ist, hat das meist einen wahnsinnigen Motivationsschub zur Folge welcher sich so gut wie immer positiv auf die fotografische Entwicklung auswirkt.
  5. Vereine/Clubs
    -> Kommt man oft nur als Mitglied rein und Feedback über solche Anbieter kenne ich leider nicht, könnte mir aber gut vorstellen, dass es schon einige “Perlen” gibt…

Die Qualität eines Workshops mag jeder wohl etwas anders bewerten. Selbstverständlich möchte jeder möglichst viel Wissen, Inspiration und Erfahrung mitnehmen, also prüft vorab worauf Ihr Euch einlasst!
Nehmt Kontakt auf und fragt nach wie der Workshop abläuft. So bekommt Ihr evtl. auch gleich einen besseren Eindruck vom Referenten und was Euch erwartet.
Ich möchte auf einem Workshop immer möglichst viel selbst ausprobieren, aufbauen und einstellen –  nur so kann man Erfahrungen sammeln.
Allerdings muss ich dann auch damit leben, dass ich keine super tollen Bilder machen werde. Mit Workshops wo der Referent einen tollen Vortrag hält, dann auch noch ein erprobtes Setup aufbaut und jeder darf dann man ein paar Shots machen, kann ich nicht anfangen. Es mag zwar für den ein o. anderen befriedigend sein ein solches Foto als sein selbstgemachtes vorzeigen zu können, aber solche Veranstaltungen bringen kaum jemanden weiter – außer den Veranstalter – denn dieser kassiert die Kohle 😉

Preislich liegen die Workshops oftmals extrem auseinander, da kann und will ich niemanden die Recherche abnehmen doch bei den VHSen sind die Preise meist recht günstig.
Aber schaut nicht nur nach dem Preis, das könnte sich sonst schnell rechen…

Ich selbst gönne mir im ersten Halbjahr des Jahres 2010 zwei Workshops 😉
Einen bei der VHS-Wiesbaden “Die Brücken am Fluss – Zwei Foto-Exkursionen mit Ausstellung” und einen Studioworkshop bei den Jungs von Fotopodcast.de, worauf ich mich schon freue wie ein kleines Kind!!!

Wie handhabt Ihr dieses Thema und welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Auf Kommentare würde ich mich riesig freuen…

Eine Antwort auf „Workshops“

  1. Zu dem VHS-Angebot in Wiesbaden kann ich Dir nur zustimmen. Axel Himburg ist nicht nur ein Fachmann was die Fotografie angeht – er bringt auch alles (und sei das Thema noch so trocken) perfekt rüber.

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