Zweiter Versuch eines mobilen Fofostudios

Nachdem der erste Versuch nur durch mäßigen Erfolg gekrönt war, habe ich technisch ein etwas aufgerüstet. Da ich für einen runden Geburtstag, an dem ich Fotografieren will, mir ohnehin eine Blitzschiene und ein Auslösekabel kaufen wollte – um die roten Augen etwas besser in den Griff zu bekommen – kaufte ich mir gleich noch ein Reflexionsschirm mit einem Schirmhalter.

Mit den Auslösekabel kann ich den Blitz zwar bis zu 2m von der Kamera positionieren, aber entfesselt arbeiten ist was anderes…

Also dachte ich gleich an einen Funkauslöser, doch hierbei müsste ich entweder tief in die Tasche greifen, oder auf TTL verzichten – da muss es doch noch weitere Alternativen geben.

Also doch Kabel – der Fotohändler meinte, dass es das nicht länger als 2m in der TTL-Variante gibt – auch nichts 🙁

Doch plötzlich zog er ein Stück Plastik aus der Schublade mit dem Namen “Nikon SG-3IR” (IR-Filtervorsatz). Dieses Ding wird auf den Blitzschuh gesteckt und deckt den internen Blitz ab, sodass man von diesem nicht mehr sieht und zu einem Infrarotsender wird – damit klappt`s auch mit TTL und kostet keine 15€, genau das Richtige für den Einstieg dachte ich mir, aber ob das funktioniert?

Zu Hause angekommen baute ich gleich die Blitzschiene auf mein Baustrahlerstativ (vom ersten Teil ) – passte nicht ganz, aber mit Akkuschrauber und einem 8er Bohrer wurde das passend gemacht – und baute meinen Blitz und den Reflexionsschirm darauf.

Nun fehlte mir nur noch ein Model!

Da ich aber auf die schnelle keins auftreiben konnte musste der Stoff-Ernie meiner Tochter dafür herhalten. Also Ernie in den Sessel gesetzt und die ersten Testfotos machen.

Jetzt zum Vergleich den Blitz umdrehen und direkt anblitzen


Der Unterschied ist deutlich zu erkennen – vor allem an der Härte des Schattens und der Luminanz der Farben im Gesicht!

Wie sich das Ganze bei einem richtigen Setup bewährt könnt ihr dann hier erfahren, Fortsetzung folgt…

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