Schlagwort-Archiv: Selbstbau

Glücksschwein im Wasserglas

Einige wissen es vielleicht, ich bin in der Fotosparte des IBM Klub Mainz aktiv – immerhin war die IBM das bis 30.04.2011 mein Arbeitgeber – und dort gibt es jeden Monat eine fotografische Aufgabe zu lösen.

Das Thema für die aktuelle Aufgabe ist “Unter Wasser”. Nunja, meine D7000 wollte ich nicht fluten und einen blöden Fisch im Aquarium zu fotografieren war mir auch zu langweilig – aber eine zündende Idee hatte ich bisher noch nicht…

Doch plötzlich kam mir die Idee, einfach etwas ins Wasser fallen zu lassen, das wäre dann ja auch unter Wasser!!!

Also baute ich meinen Aufnahmetisch auf - Bauanleitung hier – schnappte mir ein einfaches Wasserglas und das “Glücksschwein” meiner Tochter (hab sie natürlich um Erlaubnis gefragt).

Grundsätzlich hatte ich die Idee das Glas mit Wasser zu füllen, das Glücksschwein rein fallen zu lassen und das ganze mit 2 Blitzen von schräg hinten (Streiflichter) einzufrieren. Also packte ich meine Yongnuo-Blitze und Funkauslöser aus und schon stand ich vor dem ersten Problem. Blitze können die Funkauslöser schon ansteuern, als Funkauslöser für die Kamera hatte ich sie auch schon im Einsatz, aber beides auf einmal?
Also bevor ich mir hier den Kopf zerbreche probiere ich das wohl einfach mal aus – zwei Receiver unter die Blitze geschnallt, einen über ein Kabel an die D7000 angeschlossen und den Sender in der Hand. Nun eine Testauslösung abgefeuert und…

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Nodalpunktadapter Bauanleitung

Zuerst sollte mal erläutert werden wofür überhaupt ein Nodalpunktadapter benötigt wird und wie so ein Nodaldingsda benutzt wird. Da dies aber schon auf diversen Webseiten vorzüglich beschrieben wurde, bin ich heute einfach mal faul und verweise auf die Beschreibung von Langebilder.de ;-)

Ja, auch auf der verwiesenen Webseite gibt es Bauanleitungen für Nodappunktadapter, doch lassen die sich nicht ohne Zuhilfenahme eines Schlossers, Drehers etc. realisieren.
Die Bauanleitung hier lässt sich auch mit geringen handwerklichem Geschick selbst durchführen!

Nachdem nun klar ist wofür ihr einen Nodalpunktadapter Weiterlesen

Backpapier – Kauftipp

Schon seit einiger Zeit suche ich eine geeignete Folie um im Heimstudio das Licht etwas weicher gestalten zu können. In einigen Foren wird in diesem Zusammenhang immer wieder Backpapier genannt, nicht zuletzt weil es sehr Hitzebeständig ist – erst vorletzte Woche habe ich einen meiner Blitzköpfe vor roter Folie gerettet.
Zum Glück macht sich Folie, bevor sie schmilzt, durch stechenden “Gestank” bemerkbar ;-)

Doch finde ich diesen Braunton der durch den Einsatz von Backpapier entsteht meist sehr unschön, auf die Spitze wird das Ganze noch durch den Einsatz von Baustrahlern getrieben. Wer mit einem solchem Setup im Heimstudio fotografiert, der muss sich dann keine Gedanken mehr über einen kalibrierten Monitor machen, denn dann sind Farben wohl eher ein Glücksspiel…
Einen solchen Mischmasch aus der sehr warmen Farbtemperatur der Baustrahler und der Farbe von braunem Backpapier bekommt man in aller Regel nicht mehr in den Griff.

Doch als ich diese Woche beim Lidl Einkaufen war, habe ich weissŸes Backpapier entdeckt, 20 Meter für etwas über 2€, ein absoluter Kauftipp!!!

Wobei auch weisses Backpapier nicht absolut fabneutral sein dürfte, aber um Welten besser als braunes ;-)

Viel Spass beim ausprobieren, wie immer freue ich micht über Kommentare!

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Aufnahmetisch Selbstbau

Ich nehme hier mal die Anregung der letzten Folge von Fotopodcast.de auf und beschreibe den von mir gebauten Fototisch.

Grundlage bildet hier ein 1 m breiter x 60 cm langer Alurahmen aus Vierkant-Profilrohr mit einer Kantenlänge von 20 x 20 mm, den ich mit den dazugehörigen Verbindern zusammengebaut bzw. eingehämmert habe. Im Baumarkt waren verschiedene Arten von Verbindern aus Kunststoff erhältlich, ich entschied mich für “L”-Verbinder, die in der Ecke jeweils noch einen Abgang nach oben und unter haben.

An die Abgänge nach unten können Vierkant-Profilrohre angebracht werden, die als Tischbeine dienen. Hier entschied ich mich für die Kunststoff-Ausführung, die sind zwar etwas wackelig, aber leicht wieder entfernbar um den Tisch später wieder auseinander nehmen zu können. Sicher ist Aluminium als Tischbeine wesentlich stabiler, doch die bekommt man nicht mehr so einfach entfernt wie die Kunststoffvariante. Wenn jemand einen Raum zur Verfügung hat wo der Tisch stehen bleiben kann, dann ist Alu sicher die bessere Variante – leider verfüge ich nicht über diese Möglichkeit und muss den Tisch möglichst platzsparend verstauen können!

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