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Fotografie-Blog-Bühne – Blitzdings.info

HOMEAuf  dem Fotografie-Blog Fotografr wir zur Zeit aufgerufen nach der Vorlage von Kwerfeldein.de aus dem Jahre 2008 sich bei einer Blog-Parade zu beteiligen, in diesen Fall nennt sich die ganze Aktion „Fotografie-Blog-Bühne„.
Hier soll eine Liste von 30 deutschsprachigen Fotoblogs herauskommen Fotografie-Blog-Bühne – Blitzdings.info weiterlesen

Blitzeinsatz in der Portraitfotografie

Seit einiger Zeit lege ich meinen fotografischen Schwerpunkt auf die Menschenfotografie und versuche mit diesem Blogpost einmal zu strukturieren wie ich versuche vorzugehen – es ist mir noch nie gelungen alles zu 100% umzusetzen, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf dass mir das irgendwann gelingen wird 😉

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Shooting mit 2 kleinen Kindern

Geschwister
Geschwister

Am Wochenende hatte ich das Vergnügen 2 Kleine Kinder in ihrer häuslichen Umgebung zu fotografieren. Das Wort „Vergnügen“ ist hier durchaus ernst gemeint – es war zwar anstrengend , aber hat tieeeerisch viel Spaß gemacht!

Mein Plan war die zwei Kinder (8 Monate und 2 3/4 Jahre) in ihrer gewohnten Umgebung, aber mit Hintergrundsystem aufzunehmen – was ist aber mit dem „Posing“?
Einzeln hatte ich so etwas ja schon gemacht, aber 2 auf einmal noch nicht. Zumal in diesem Alter der Entwicklungsstand doch erheblich auseinander driftet. Nach einiger Zeit des Überlegenes und der Suche nach ähnlichen Fotos im Web war ich überzeugt, dass alles was ich mir hierfür zurecht lege ohnehin nicht klappen wird – also wird das wohl eher ein Improvisations-Shooting 😉

Und mit dieser Einschätzung hatte ich ja soo Recht 😉

Ich kam also an, schleppte mein Equipment in den 3. Stock und checkte erst mal wo und wie man etwas aufbauen könnte. Der Vorschlag der Mutter der 2 kleinen das Shooting im Spielzimmer durchzuführen fand ich auch gut wollte schon loslaufen um noch das Hintergrund-System aus dem Auto zu holen. Da kamen mir aber ernsthafte Bedenken ob das ein so gute Idee ist, da ich eine Papprolle von fast 3 Metern Länge nicht in meinen kleinen Seat Ibiza bekomme, kaute ich mir für ca. 20€ einen Stoff-Hintergrund – aber ob der so hautfreundlich ist?
Immerhin „robbte die kleinere der beiden liegend über den Boden und bevor sie einen Hautausschlag bekommt habe ich dieses Vorhaben schnell wieder verworfen – denn mit welchen Chemikalien so ein Billigstoff behandelt wird möchte ich gar nicht so genau wissen – und einen Hautausschlag wollte ich wirklich nicht riskieren…

Dann wird es eben auch ohne gehen müssen und baute mein Strobist-Setup auf. Nichts kompliziertes – 2 Softboxen – eine Hinten für Hintergrund und Haarlicht zugleich und eine Softbox (meine neue Eazybox 60×60) von schräg vorne als Hauptlicht.
Da ich mir ja schon dachte, dass die zwei sich kaum auf einer Stelle fotografieren lassen habe ich mich beim Einmessen der Lichtleistung zurückgehalten, denn mit Lightroom lässt sich schon noch einiges nachregeln, doch ausgebrannt ist ausgebrannt!!!

Nun ging es also los, ich wollte so „Offenblendig“ wie möglich zu fotografieren um den Hintergrund in der Unschärfe verlaufen zu lassen. Nun versuchten wir (die Mutter und ich) die beiden nebeneinander in einer gemütlichen Ecke zu setzen und die Größere sollte den Arm um die Kleinere legen damit sie nicht umkippt, aber nach gefühlten 3 Sekunden hatte sie schon keine Lust mehr sich mit ihrer Schwester fotografieren zu lassen…
Also Plan B, erst mal beide einzeln und dann eben später nochmal beide zusammen. – aber viel Geduld hatten sie trotzdem nicht mit mir!
Ich Fotografierte dann eben abwechselnd, immer so ca. 10-15 Minuten eine der beiden und zum Schluss nochmal kurz beide zusammen. So kam ich dann auch zu meinen Bildern mit 2 echt süßen Kindern. Nach ca. einer Stunde bemerkte man schon dass sie müde wurden und es keinen Sinn mehr macht weiter zu fotografieren. Also packte ich ein und verschwand wieder.

Wenn ich mir nun aber die Bilder mit den zweien anschaue, dann bin ich mir ganz sicher, dass sich die Mühe und der Aufwand mehrfach ausgezahlt hat!!!

Videos aus »Perfekte Porträtfotos im Studio«

Galileo Press bietet Probelektionen aus dem Videotraining „Perfekte Porträtfotos im Studio“ von Pavel Kaplun (hier der Link). Auf den ersten Blick sind es nur eine Hand voll Lektionen die man sich kostenlos und ohne Registrierung anschauen kann, doch wenn man rechts ober den Button „nächstes Video“ benützt, sind es doch eine ganze Menge mehr!
Ob das nun so von Galileo Press geplant war oder nicht kann ich nicht sagen, probiert es doch einfach aus…

Ich habe mir noch nicht alle angeschaut, aber inhaltlich scheinen sich diese Videos eher an Studioanfänger zu richten, aber seht einfach selbst!

Meine erste Hochzeit als Fotograf – Teil 3 Die Hochzeit

Hier geht`s zum 1. Teil und hier zum 2. Teil.

Nun war es also soweit, am nächsten Tag wird der Tag der Tage sein und mir war klar – wenn morgen etwas schief geht, werden einige Leute ziemlich sauer auf mich sein!

Also los – Am besten am Vortag noch mal alle Linsen säubern und Sensor auf Flecken überprüfen und ggf. säubern – damit man bei der zu erwartenden großen Anzahl von Bildern nicht auch noch Sensorflecken wegstempeln muss 😉

Fotorucksack packen, evtl. die letzten Akkus laden (etwa 3 mal so viel wie ich wahrscheinlich benötigen werde), Notebook mit vollem Akku einpacken, Ladestation(en), Lichtformer, Stative, Funkauslöser etc. bereitstellen damit das Auto am nächsten Tag schnell gepackt ist.
Navi mit den Orten füttern und bei all dem technischem Kram nicht vergessen den Zeitplan und den Ablauf der Trauung in ausgedruckter Form einzupacken.
Hab ich auch wirklich nichts vergessen?

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Meine erste Hochzeit als Fotograf – Teil 2 Probeshooting

Bevor es nun mit dem 2. Teil der Hochzeitfotografie-Serie weiter geht, habe ich noch einen kleinen Nachtrag des ersten Teils.
Denn bevor ihr das erste Foto macht, solltet ihr die Bildrechte geklärt haben – am besten schriftlich!!!
Natürlich nur wenn ihr vorhabt die Bilder in irgend einer Form zu veröffentlichen. Falls nicht liefert ihr die Bilder ab und alle sind glücklich. Selbst wenn ihr eine Hochzeit unentgeltlich fotografiert müsst ihr die Bildrechte klären. Bei Polylooks, dem ehemaligen Stock-Portal der deutschen Telekom gab es mal Musterverträge kostenlos zum download, sicher gibt es sie auch an anderer Stelle im Web. Gerne würde ich sie hier zur Verfügung stellen, aber ich habe kein Ahnung ob ich da in eine rechtliche Falle tappe und auf Abmahnungen stehe ich nicht 🙁

Nach dem nun alle Vorbereitungen abgeschlossen waren habe ich ein Probeshooting mit

Probeshooting 1
Probeshooting 1

dem Hochzeitspaar vereinbart. Jetzt mag der Ein oder Andere sich fragen für was denn ein Probeshooting?
Das braucht doch kein Mensch, was soll ich den dabei noch lernen – ich kann doch fotografieren…
Das mag alles stimmen, das Probeshooting hatte ich unter folgenden Aspekten gesehen:

  1. Kennenlernen und Vertrauensbildung
  2. Sichten der Location
  3. Ausrüstung Testen

Für geübte Modells mag das kein großes Ding sein vor der Kamera zu stehen und zu posen, aber für jemanden der es nicht gewohnt ist vor der Kamera zu stehen ist das ein riesen Schritt heraus aus seiner „Komfortzone“!
Ich kann nur jedem Fotografen empfehlen, tauscht mal die Seite und danach werdet ihr wissen was ich meine…

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Meine erste Hochzeit als Fotograf – Teil 1 Vorbereitung

Aus allen Ecken hört man „tue dir das bloß nicht an“, aber genau solche Aussagen machen das ganze doch so spannend, oder?
Ok, wenn man sich unsicher mit dem Umgang der Kamera ist, kaum über Erfahrungen in der Portrait-Fotografie verfügt oder keine genaue Vorstellung hat was da auf einen zu kommt, dann sollte man wirklich die Finger davon lassen.
Aber allen anderen denen es Spaß macht Menschen zu fotografieren, die über einen langen Zeitraum in der Lage sind konzentriert zu fotografieren, denen kann ich nur mit Begeisterung meine Empfehlung dazu ausdrücken!
Es ist anstrengend – 15 bis 18 Stunden incl. keiner Pausen, die man meist nutzt um von A nach B zu kommen, die Bilder zu sichten, Akkus zu tauschen oder Sicherungen der Bilder anzulegen – ist sicher keine Seltenheit – aber es hat super viel Spaß gemacht!

Nur vor einer Situation möchte ich euch warnen, macht nicht den Fehler als fotografierender Gast aufzutreten, die Erwartungshaltung ist die gleiche – ob ihr nun Gast oder Fotograf seid, am Ende will das Hochzeitspaar tolle Bilder haben!
Deshalb steckt klar die Grenzen ab, entweder Gast oder Fotograf, beides geht nicht – das geht nur in die Hose…
Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr das zum ersten Mal macht, dann bitte nicht auf einer Hochzeitsfeier in der Familie!
Denn wenn es wirklich schief geht ist das sehr schlimm für das Brautpaar und ihr habt dann bis zum „St. Nimmerleinstag versch…“, das sollte man sich nicht in der  eigenen Familie antun…

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Studio-Workshop

Am 20.02.2010 war es endlich soweit.

Nach wochenlanger Vorfreunde setzte ich mich am Samstag morgen um 8:00 Uhr ins Auto und fuhr nach Fulda zum Studio-Workshop von den drei Machern des Fotopdcast.de.
Nun werde ich endlich Marek, Michael und Stefan mal persönlich kennen lernen.
Der Workshop hatte meine Erwartungen weit übertroffen.

Nach nettem anfänglichen Plausch und Vorstellungsrunde bei einer Tasse Kaffee gab es eine Einführung in die Studiofotografie mit klassischen Setups. Hierbei ging es um die Wirkung von Lichtformern, Reflektoren, Abschattern etc.
Danach wurden „klassische “ Setups für Studioaufbauten und deren Wirkung im Studio besprochen vorgeführt. Endlich konnte ich auch mal direkt die Auswirkungen (Bildwirkung) der einzelnen Aufbauveränderungen begutachten von denen ich als Anfänger im Studio fast nur von der Theorie kannte.

Danach teilten sich die ca. 13 Teilnehmer  in 2 Gruppen auf, um sich auf der einen Seite des Studios um das Thema „Low Key“ und auf der anderen Seite um „High Key“ zu kümmern. Jetzt wurde sogar richtig fotografiert 😉
Sogar Modells und eine Visagistin standen zur Verfügung – richtig Klasse!!!

Nach dem Mittagessen – Pizza satt und Getränke alles im Preis enthalten – gab es noch 4 Themen: Strobist-Bastelecke, Aufbau mit Kompaktblitzen, Lichtführung und Rockstar-Shooting.

Wobei für mich das „Rockstar-Shooting“ bei weitem der anspruchsvollste Teil des Workshops war.
Unter all den technischen und gestalterischen Aspekten die alle sehr wichtig sind, ist mir eines sehr deutlich geworden – die Kommunikation zw. Fotografen und Modell(s) ist nicht so einfach wie ich mir das vorgestellte!
Nun stand ich da mit meiner Nikon D80 in der Hand und einem Haufen Technik um mich herum, auch wenn ich vorher wenigstens so ungefähr wusste wie ich mir das Ergebnis vorstellte, machte sich plötzlich eine gewisse leere in meinem Kopf breit. Je länger ich aber fotografierte, desto einfacher ging es von der Hand – muss eben doch geübt werden!!!

Hier ein paar meiner Fotos vom Workshop:

Als dann alles vorüber war, die Klamotten eingepackt und einen ersten Blick auf die Ergebnisse am Notebook geworfen wurde, bemerkte ich erst wie platt ich war 😉

Aber trotzdem führen wir noch nach Fulda rein, um in netter Runde den Workshop ausklingen zu lassen.

Fazit: Viel gelernt, nette Leute getroffen, tolles Equipment ausprobiert  – schade dass es schon vorbei ist. Hier war ich bestimmt nicht das letzte mal, wenn es die Gelegenheit nochmal gibt bin ich bestimmt dabei!!!

Danke Fotopodcast-Team, bitte macht weiter so…

Zweiter Versuch eines mobilen Fofostudios

Nachdem der erste Versuch nur durch mäßigen Erfolg gekrönt war, habe ich technisch ein etwas aufgerüstet. Da ich für einen runden Geburtstag, an dem ich Fotografieren will, mir ohnehin eine Blitzschiene und ein Auslösekabel kaufen wollte – um die roten Augen etwas besser in den Griff zu bekommen – kaufte ich mir gleich noch ein Reflexionsschirm mit einem Schirmhalter.

Mit den Auslösekabel kann ich den Blitz zwar bis zu 2m von der Kamera positionieren, aber entfesselt arbeiten ist was anderes…

Also dachte ich gleich an einen Funkauslöser, doch hierbei müsste ich entweder tief in die Tasche greifen, oder auf TTL verzichten – da muss es doch noch weitere Alternativen geben.

Also doch Kabel – der Fotohändler meinte, dass es das nicht länger als 2m in der TTL-Variante gibt – auch nichts 🙁

Doch plötzlich zog er ein Stück Plastik aus der Schublade mit dem Namen „Nikon SG-3IR“ (IR-Filtervorsatz). Dieses Ding wird auf den Blitzschuh gesteckt und deckt den internen Blitz ab, sodass man von diesem nicht mehr sieht und zu einem Infrarotsender wird – damit klappt`s auch mit TTL und kostet keine 15€, genau das Richtige für den Einstieg dachte ich mir, aber ob das funktioniert?

Zu Hause angekommen baute ich gleich die Blitzschiene auf mein Baustrahlerstativ (vom ersten Teil ) – passte nicht ganz, aber mit Akkuschrauber und einem 8er Bohrer wurde das passend gemacht – und baute meinen Blitz und den Reflexionsschirm darauf.

Nun fehlte mir nur noch ein Model!

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