Workshop Produktfotografie

Produktfotografie
Produktfotografie

Am 28.09.2011 habe ich mich auf gemacht um einen Workshop zum Thema „Produktfotografie“ bei der Fotosparte des IBM Klubs in Mainz zu leiten.
Eigentlich ist das ja nicht meine Paradedisziplin der Fotografie, aber was tut man nicht alle wenn man nett gefragt wird 😉

Aber ich muss sagen, es hat mir wirklich viel Spass gemacht und werde mich wahrscheinlich demnächst öftres mal mit diesem Thema befassen.

Der Bericht des Workshops ist auf der Webseite der Fotosparte veröffentlicht.

Glücksschwein im Wasserglas

Einige wissen es vielleicht, ich bin in der Fotosparte des IBM Klub Mainz aktiv – immerhin war die IBM das bis 30.04.2011 mein Arbeitgeber – und dort gibt es jeden Monat eine fotografische Aufgabe zu lösen.

Das Thema für die aktuelle Aufgabe ist „Unter Wasser“. Nunja, meine D7000 wollte ich nicht fluten und einen blöden Fisch im Aquarium zu fotografieren war mir auch zu langweilig – aber eine zündende Idee hatte ich bisher noch nicht…

Doch plötzlich kam mir die Idee, einfach etwas ins Wasser fallen zu lassen, das wäre dann ja auch unter Wasser!!!

Also baute ich meinen Aufnahmetisch auf – Bauanleitung hier – schnappte mir ein einfaches Wasserglas und das „Glücksschwein“ meiner Tochter (hab sie natürlich um Erlaubnis gefragt).

Grundsätzlich hatte ich die Idee das Glas mit Wasser zu füllen, das Glücksschwein rein fallen zu lassen und das ganze mit 2 Blitzen von schräg hinten (Streiflichter) einzufrieren. Also packte ich meine Yongnuo-Blitze und Funkauslöser aus und schon stand ich vor dem ersten Problem. Blitze können die Funkauslöser schon ansteuern, als Funkauslöser für die Kamera hatte ich sie auch schon im Einsatz, aber beides auf einmal?
Also bevor ich mir hier den Kopf zerbreche probiere ich das wohl einfach mal aus – zwei Receiver unter die Blitze geschnallt, einen über ein Kabel an die D7000 angeschlossen und den Sender in der Hand. Nun eine Testauslösung abgefeuert und…

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Shooting mit 2 kleinen Kindern

Geschwister
Geschwister

Am Wochenende hatte ich das Vergnügen 2 Kleine Kinder in ihrer häuslichen Umgebung zu fotografieren. Das Wort „Vergnügen“ ist hier durchaus ernst gemeint – es war zwar anstrengend , aber hat tieeeerisch viel Spaß gemacht!

Mein Plan war die zwei Kinder (8 Monate und 2 3/4 Jahre) in ihrer gewohnten Umgebung, aber mit Hintergrundsystem aufzunehmen – was ist aber mit dem „Posing“?
Einzeln hatte ich so etwas ja schon gemacht, aber 2 auf einmal noch nicht. Zumal in diesem Alter der Entwicklungsstand doch erheblich auseinander driftet. Nach einiger Zeit des Überlegenes und der Suche nach ähnlichen Fotos im Web war ich überzeugt, dass alles was ich mir hierfür zurecht lege ohnehin nicht klappen wird – also wird das wohl eher ein Improvisations-Shooting 😉

Und mit dieser Einschätzung hatte ich ja soo Recht 😉

Ich kam also an, schleppte mein Equipment in den 3. Stock und checkte erst mal wo und wie man etwas aufbauen könnte. Der Vorschlag der Mutter der 2 kleinen das Shooting im Spielzimmer durchzuführen fand ich auch gut wollte schon loslaufen um noch das Hintergrund-System aus dem Auto zu holen. Da kamen mir aber ernsthafte Bedenken ob das ein so gute Idee ist, da ich eine Papprolle von fast 3 Metern Länge nicht in meinen kleinen Seat Ibiza bekomme, kaute ich mir für ca. 20€ einen Stoff-Hintergrund – aber ob der so hautfreundlich ist?
Immerhin „robbte die kleinere der beiden liegend über den Boden und bevor sie einen Hautausschlag bekommt habe ich dieses Vorhaben schnell wieder verworfen – denn mit welchen Chemikalien so ein Billigstoff behandelt wird möchte ich gar nicht so genau wissen – und einen Hautausschlag wollte ich wirklich nicht riskieren…

Dann wird es eben auch ohne gehen müssen und baute mein Strobist-Setup auf. Nichts kompliziertes – 2 Softboxen – eine Hinten für Hintergrund und Haarlicht zugleich und eine Softbox (meine neue Eazybox 60×60) von schräg vorne als Hauptlicht.
Da ich mir ja schon dachte, dass die zwei sich kaum auf einer Stelle fotografieren lassen habe ich mich beim Einmessen der Lichtleistung zurückgehalten, denn mit Lightroom lässt sich schon noch einiges nachregeln, doch ausgebrannt ist ausgebrannt!!!

Nun ging es also los, ich wollte so „Offenblendig“ wie möglich zu fotografieren um den Hintergrund in der Unschärfe verlaufen zu lassen. Nun versuchten wir (die Mutter und ich) die beiden nebeneinander in einer gemütlichen Ecke zu setzen und die Größere sollte den Arm um die Kleinere legen damit sie nicht umkippt, aber nach gefühlten 3 Sekunden hatte sie schon keine Lust mehr sich mit ihrer Schwester fotografieren zu lassen…
Also Plan B, erst mal beide einzeln und dann eben später nochmal beide zusammen. – aber viel Geduld hatten sie trotzdem nicht mit mir!
Ich Fotografierte dann eben abwechselnd, immer so ca. 10-15 Minuten eine der beiden und zum Schluss nochmal kurz beide zusammen. So kam ich dann auch zu meinen Bildern mit 2 echt süßen Kindern. Nach ca. einer Stunde bemerkte man schon dass sie müde wurden und es keinen Sinn mehr macht weiter zu fotografieren. Also packte ich ein und verschwand wieder.

Wenn ich mir nun aber die Bilder mit den zweien anschaue, dann bin ich mir ganz sicher, dass sich die Mühe und der Aufwand mehrfach ausgezahlt hat!!!

Videos aus »Perfekte Porträtfotos im Studio«

Galileo Press bietet Probelektionen aus dem Videotraining „Perfekte Porträtfotos im Studio“ von Pavel Kaplun (hier der Link). Auf den ersten Blick sind es nur eine Hand voll Lektionen die man sich kostenlos und ohne Registrierung anschauen kann, doch wenn man rechts ober den Button „nächstes Video“ benützt, sind es doch eine ganze Menge mehr!
Ob das nun so von Galileo Press geplant war oder nicht kann ich nicht sagen, probiert es doch einfach aus…

Ich habe mir noch nicht alle angeschaut, aber inhaltlich scheinen sich diese Videos eher an Studioanfänger zu richten, aber seht einfach selbst!

Meine erste Hochzeit als Fotograf – Teil 3 Die Hochzeit

Hier geht`s zum 1. Teil und hier zum 2. Teil.

Nun war es also soweit, am nächsten Tag wird der Tag der Tage sein und mir war klar – wenn morgen etwas schief geht, werden einige Leute ziemlich sauer auf mich sein!

Also los – Am besten am Vortag noch mal alle Linsen säubern und Sensor auf Flecken überprüfen und ggf. säubern – damit man bei der zu erwartenden großen Anzahl von Bildern nicht auch noch Sensorflecken wegstempeln muss 😉

Fotorucksack packen, evtl. die letzten Akkus laden (etwa 3 mal so viel wie ich wahrscheinlich benötigen werde), Notebook mit vollem Akku einpacken, Ladestation(en), Lichtformer, Stative, Funkauslöser etc. bereitstellen damit das Auto am nächsten Tag schnell gepackt ist.
Navi mit den Orten füttern und bei all dem technischem Kram nicht vergessen den Zeitplan und den Ablauf der Trauung in ausgedruckter Form einzupacken.
Hab ich auch wirklich nichts vergessen?

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Meine erste Hochzeit als Fotograf – Teil 2 Probeshooting

Bevor es nun mit dem 2. Teil der Hochzeitfotografie-Serie weiter geht, habe ich noch einen kleinen Nachtrag des ersten Teils.
Denn bevor ihr das erste Foto macht, solltet ihr die Bildrechte geklärt haben – am besten schriftlich!!!
Natürlich nur wenn ihr vorhabt die Bilder in irgend einer Form zu veröffentlichen. Falls nicht liefert ihr die Bilder ab und alle sind glücklich. Selbst wenn ihr eine Hochzeit unentgeltlich fotografiert müsst ihr die Bildrechte klären. Bei Polylooks, dem ehemaligen Stock-Portal der deutschen Telekom gab es mal Musterverträge kostenlos zum download, sicher gibt es sie auch an anderer Stelle im Web. Gerne würde ich sie hier zur Verfügung stellen, aber ich habe kein Ahnung ob ich da in eine rechtliche Falle tappe und auf Abmahnungen stehe ich nicht 🙁

Nach dem nun alle Vorbereitungen abgeschlossen waren habe ich ein Probeshooting mit

Probeshooting 1
Probeshooting 1

dem Hochzeitspaar vereinbart. Jetzt mag der Ein oder Andere sich fragen für was denn ein Probeshooting?
Das braucht doch kein Mensch, was soll ich den dabei noch lernen – ich kann doch fotografieren…
Das mag alles stimmen, das Probeshooting hatte ich unter folgenden Aspekten gesehen:

  1. Kennenlernen und Vertrauensbildung
  2. Sichten der Location
  3. Ausrüstung Testen

Für geübte Modells mag das kein großes Ding sein vor der Kamera zu stehen und zu posen, aber für jemanden der es nicht gewohnt ist vor der Kamera zu stehen ist das ein riesen Schritt heraus aus seiner „Komfortzone“!
Ich kann nur jedem Fotografen empfehlen, tauscht mal die Seite und danach werdet ihr wissen was ich meine…

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Meine erste Hochzeit als Fotograf – Teil 1 Vorbereitung

Aus allen Ecken hört man „tue dir das bloß nicht an“, aber genau solche Aussagen machen das ganze doch so spannend, oder?
Ok, wenn man sich unsicher mit dem Umgang der Kamera ist, kaum über Erfahrungen in der Portrait-Fotografie verfügt oder keine genaue Vorstellung hat was da auf einen zu kommt, dann sollte man wirklich die Finger davon lassen.
Aber allen anderen denen es Spaß macht Menschen zu fotografieren, die über einen langen Zeitraum in der Lage sind konzentriert zu fotografieren, denen kann ich nur mit Begeisterung meine Empfehlung dazu ausdrücken!
Es ist anstrengend – 15 bis 18 Stunden incl. keiner Pausen, die man meist nutzt um von A nach B zu kommen, die Bilder zu sichten, Akkus zu tauschen oder Sicherungen der Bilder anzulegen – ist sicher keine Seltenheit – aber es hat super viel Spaß gemacht!

Nur vor einer Situation möchte ich euch warnen, macht nicht den Fehler als fotografierender Gast aufzutreten, die Erwartungshaltung ist die gleiche – ob ihr nun Gast oder Fotograf seid, am Ende will das Hochzeitspaar tolle Bilder haben!
Deshalb steckt klar die Grenzen ab, entweder Gast oder Fotograf, beides geht nicht – das geht nur in die Hose…
Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr das zum ersten Mal macht, dann bitte nicht auf einer Hochzeitsfeier in der Familie!
Denn wenn es wirklich schief geht ist das sehr schlimm für das Brautpaar und ihr habt dann bis zum „St. Nimmerleinstag versch…“, das sollte man sich nicht in der  eigenen Familie antun…

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Yongnuo Strobist Kit im Einsatz

Nachdem ich hier vor einiger Zeit meinen ersten Eindruck der Yongnuo- Funkauslöser, Blitze und Kugelkopfneiger mit Schirmhalter beschrieben hatte möchte ich nun abschließend einen Erfahrungsbericht abgeben wie sich die „Chinaware“ im Alltag bewährt hat.

  1. Funkauslöser:
    Mit diesen kleinen Wunderdingern habe ich durchaus sehr gute Erfahrungen gemacht. Wo ich anfänglich Bedenken hatte war die Laufzeit der 3V-Batterie im Sender, da diese nicht durch Akkus zu ersetzen sind (zumindest kenne ich keine) und sich am Sender kein Ein/Aus-Schalter befindet war ich doch sehr skeptisch. Aber ich wurde eines besseren belehrt, bis jetzt habe dich diese Batterie noch nie auswechseln müssen und immerhin habe ich das Funkauslöser-Set inzwischen seit über einem halben Jahr im Einsatz.
    Die Empfänger haben mich auch noch nie im Stich gelassen! Betankt werden die bei mir mit zwei AAA Eneloop-Akkus von Sanyo, die ich nach jedem Einsatz neu auflade. Mehr als 500 Auslösungen mit einer Akkuladung habe ich noch nie abgefeuert, aber die haben sie anstandslos mitgemacht ohne Mucken und 100% zuverlässig!
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Wabenvorsatz für Strobisten

Nun habe ich schon wieder eine Bastelanleitung für Euch, nämlich einen Wabenvorsatz für Kompaktblitze aus Pappe, Strohhalmen, Gaffer-Tape (kann auch ein anderes Struksturklebeband sein) und etwas Uhu!

Wer sich über die weisen Ränder an den Strohhalmen wundert, das ist verschmiertes Uhu – macht sich aber nicht bemerkbar!

Langsam sollte ich mir Gedanken über eine eigene Rubrik machen 😉

Grundsätzlich ist das ganz einfach zusammengebastelt – Strohhalme in gleichlange Stücke schneiden, zu einem block zusammenkleben und Pappe drumherum kleben. Am Ende noch mit Klebeband verstärken – fertig!

Aber eins nach dem anderen…

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