Schlagwort-Archiv: Kamera

Eirisch Tanzbäääär

Gestern wurde eine neue Folge vom Fotopodcast veröffentlicht.

In dieser Folge, die FPC124 waren wir fast vollständig – diesmal mit Gästen vom Bildbeurteilung-Podcast:

Joachim Histinger und Thomas Weller

Danke ihr zwei, das hat echt Spaß gemacht – ich finde solche Kooperationen toll, da kommt man wieder mal aus dem “Trott” heraus…

 

Aufsteckblitz außer Kontrolle

Kompletter Yongnuo AufbauEin frohes neues Jahr euch allen!!!

Heute möchte ich euch von einem, wie ich finde sehr lustigem Ereignis berichten – naja, einer Person war es sicher unheimlich peinlich…

Stellt euch einfach mal vor ihr sitzt als Familienvater an Heilig Abend in der Kirche beim Familiengottesdienst, erwartungsvoll auf das Krippenspiel wo das eigene Kind mitspielt. Aufsteckblitz außer Kontrolle weiterlesen

Blitzeinsatz in der Portraitfotografie

Seit einiger Zeit lege ich meinen fotografischen Schwerpunkt auf die Menschenfotografie und versuche mit diesem Blogpost einmal zu strukturieren wie ich versuche vorzugehen – es ist mir noch nie gelungen alles zu 100% umzusetzen, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf dass mir das irgendwann gelingen wird ;-)

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Glücksschwein im Wasserglas

Einige wissen es vielleicht, ich bin in der Fotosparte des IBM Klub Mainz aktiv – immerhin war die IBM das bis 30.04.2011 mein Arbeitgeber – und dort gibt es jeden Monat eine fotografische Aufgabe zu lösen.

Das Thema für die aktuelle Aufgabe ist “Unter Wasser”. Nunja, meine D7000 wollte ich nicht fluten und einen blöden Fisch im Aquarium zu fotografieren war mir auch zu langweilig – aber eine zündende Idee hatte ich bisher noch nicht…

Doch plötzlich kam mir die Idee, einfach etwas ins Wasser fallen zu lassen, das wäre dann ja auch unter Wasser!!!

Also baute ich meinen Aufnahmetisch auf - Bauanleitung hier – schnappte mir ein einfaches Wasserglas und das “Glücksschwein” meiner Tochter (hab sie natürlich um Erlaubnis gefragt).

Grundsätzlich hatte ich die Idee das Glas mit Wasser zu füllen, das Glücksschwein rein fallen zu lassen und das ganze mit 2 Blitzen von schräg hinten (Streiflichter) einzufrieren. Also packte ich meine Yongnuo-Blitze und Funkauslöser aus und schon stand ich vor dem ersten Problem. Blitze können die Funkauslöser schon ansteuern, als Funkauslöser für die Kamera hatte ich sie auch schon im Einsatz, aber beides auf einmal?
Also bevor ich mir hier den Kopf zerbreche probiere ich das wohl einfach mal aus – zwei Receiver unter die Blitze geschnallt, einen über ein Kabel an die D7000 angeschlossen und den Sender in der Hand. Nun eine Testauslösung abgefeuert und…

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Ich packe meinen Fotorucksack

Endlich ist es soweit, die Urlaubszeit ist da und so langsam muss ich mir Gedanken machen wie ich den ganzen Fotokrempel in den Flieger bekomme. Hier stellt sich auch gleich die erste Frage, als Gepäckstück aufgeben oder als Handgepäck mit an Board nehmen?
Also her mit dem Telefon und bei der Fluggesellschaft nachfragen was denn hier empfohlen wird bzw. welchen Anspruch ich habe wenn etwas kaputt geht – obwohl mir Schadenersatz nicht wirklich weiter hilft, denn eine neue Nikon D7000 mit meinen Lieblingsobjektiven werde ich wohl kaum am direkt vor Ort ersetzt bekommen. Allein der Gedanke den ganzen Urlaub auf eine Kompakte zurückgreifen zu müssen löst bei mir ein unbehagliches Gefühl in der Magengegend aus – NEIN, das kommt nicht in die Tüte bzw. nicht in den Laderaum eines Fliegers!!!
Zumal ich auch nicht weiß ob eine DSLR für solche Temperaturunterschiede gebaut wurde…
Wenn ich noch länger nachdenke, fallen mir bestimmt noch mehr Gründe ein warum die Kamera ins Harngepäck muss!

Also gut, wie sind nun die Randbedingungen für das Handgepäck,?
Meine Telefonrecherche bei der Fluggesellschaft Condor ergab, dass es keine Ausnahmen ohne Aufpreis für Fotoequipment gibt, also:

  • Maße 55 x 40 x 20 cm
  • Gewicht 6Kg
  • Notebook zählt nicht dazu, muss aber in einer separaten Tasche mitgeführt werden

Nun habe ich ja einen Lowepro X100 nach IATA Norm, nützt mir aber nichts, denn der wiegt leer schon 5 Kg :-(
Also doch meinen alten Lowepro Rover AW II Packen, dann habe ich auch einen vernünftigen Rucksack für Bergtouren dabei.

Und was kommt alles rein – mal sehen:

  1. Rucksack (1 Kg)
  2. DSLR, Nikon D7000 (750g)
  3. Teleobjektiv, Nikkor 70-300mm f/4,5-5,6 (600g), das 80-200 f/2,8 ist dann doch zu schwer (1,3 Kg)
  4. Weitwinkel, Tamron 10-24mm f/3,5-4,5 (500g)
  5. Standardzoom Tokkina 28-70mm f/2,8 (600g)
  6. Macro, Nikkor 105mm f/2,8 (700g)
  7. 50mm f/1,8 (fast nichts)
  8. Blitz, Nikon SB900 (400g incl. 4x AA Eneloop Akkus)
  9. Kleinkram (Ladegräte, Akkus, Sensorlupe, Sunsniper, etc), (1kg)

Mein Stativ nehme ich nicht mit, da muss es dann ein zusammen gekneultes Handtuch, T-Shirt etc. tun.

Da ich wohl nicht den ganzen Urlaub mit dem großen Rucksack unterwegs sein werde, nehme ich noch meine kleine Fototasche (Lowepro Passport Sling) mit, die kommt aber in den Koffer!

Ob das ganze wirklich so passt wie ich mir das vorstelle, werde ich wissen wenn der Rücksack dann auf der Waage steht, bzw. wenn ich im Flieger sitze ;-)

Design Konzept der D800

Heute veröffentlicht Nikon Rumors ein Design Kozept für die D800, hier der Link.

Mit dem drehbaren Handgriff auf der rechten Seite kann ich mich anfreunden, denn über Kopf hat man keine Chance etwas auf den oberen Display zu erkennen, aber ein abnehmbares Display…

Hoffentlich ist das Wireless-Dispaly nicht zu teuer, denn ich wäre bestimmt der erste dem es von einer Brücke fällt oder einfach nur verliert :D

Naja, wer weiß schon ob das je gebaut wird – ist ja nur nur ein Konzept!



Mein Foto-Workflow

Ich arbeite grundsätzlich auf einem Windows 7-Notebook, zu Hause mit ext. Monitor, betreibe einen Home-Server, mein zentrales Tool für meine Bilder ist Adobe  Photoshop Lightroom 3 [LR] und ich schieße Grundsätzlich in RAW.

Aber mal eins nach dem Andren…
Nachdem ich eine Speicherkarte in den Reader stecke startet LR automatisch und die Bilder werden in einen Ordner nach dem voreingestellten Schema “…%Jahr%%Monat%-%Tag%” importiert – das Ganze ohne irgendeine Einstellung zu machen, einfach mal alle Bilder auf die Festplatte kopieren!
Nun kommt die Speicherkarte entweder zurück ich die Kamera oder in eine Hülle in der Tasche – kommt eben darauf an wo ich sie hergeholt habe.
Aber selbst wenn sie zurück in die Kamera kommt, werden die Bilder nicht gelöscht und die Karte auch nicht formatiert – denn nur Daten, die mindestens 2 mal auf voneinander unabhängigen Datenträgern liegen sind existent!!!

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Sonntag Nachmittag

Leute schnappt eure Kamera und geht raus!!!

Letztes Wochenende wollte ich es mir schon auf dem Sofa bequem machen als meine Tochter die goldene Idee hatte etwas draußen zu unternehmen. Aber was nur war mein erster Gedanke – egal meinte meine Tochter, einfach raus!

Wie recht sie doch hatte – im Hof fanden wir noch einen alten Plastikball, ich schnappte noch schnell meine Kameratasche (ich wusste nicht einmal so genau welches Objektiv ich drauf hatte) und weg.
Unterwegs entschieden wir uns zu einem nahe gelegenen See zu fahren um dort etwas zu kicken (Fußball spielen). Es wurde bei einem tollen Herbstwetter – Sonne, aber ziemlich kühl – ein super Nachmittag. Am Ende als wir uns am Rande des Sees auf eine Treppe setzten um die letzten Sonnenstrahlen des Abends zu genießen entstand dieses Bild mit was eine tolle herbstliche Lichtstimmung vermittelt. Einfach so, eher ein Schnappschuss als ein Foto – ganz ohne Planung, noch nicht mal ein Stativ hatte ich dabei :-)

Ein toller Sonntag Nachmittag!

Studio-Workshop

Am 20.02.2010 war es endlich soweit.

Nach wochenlanger Vorfreunde setzte ich mich am Samstag morgen um 8:00 Uhr ins Auto und fuhr nach Fulda zum Studio-Workshop von den drei Machern des Fotopdcast.de.
Nun werde ich endlich Marek, Michael und Stefan mal persönlich kennen lernen.
Der Workshop hatte meine Erwartungen weit übertroffen.

Nach nettem anfänglichen Plausch und Vorstellungsrunde bei einer Tasse Kaffee gab es eine Einführung in die Studiofotografie mit klassischen Setups. Hierbei ging es um die Wirkung von Lichtformern, Reflektoren, Abschattern etc.
Danach wurden “klassische ” Setups für Studioaufbauten und deren Wirkung im Studio besprochen vorgeführt. Endlich konnte ich auch mal direkt die Auswirkungen (Bildwirkung) der einzelnen Aufbauveränderungen begutachten von denen ich als Anfänger im Studio fast nur von der Theorie kannte.

Danach teilten sich die ca. 13 Teilnehmer  in 2 Gruppen auf, um sich auf der einen Seite des Studios um das Thema “Low Key” und auf der anderen Seite um “High Key” zu kümmern. Jetzt wurde sogar richtig fotografiert ;-)
Sogar Modells und eine Visagistin standen zur Verfügung - richtig Klasse!!!

Nach dem Mittagessen – Pizza satt und Getränke alles im Preis enthalten – gab es noch 4 Themen: Strobist-Bastelecke, Aufbau mit Kompaktblitzen, Lichtführung und Rockstar-Shooting.

Wobei für mich das “Rockstar-Shooting” bei weitem der anspruchsvollste Teil des Workshops war.
Unter all den technischen und gestalterischen Aspekten die alle sehr wichtig sind, ist mir eines sehr deutlich geworden – die Kommunikation zw. Fotografen und Modell(s) ist nicht so einfach wie ich mir das vorgestellte!
Nun stand ich da mit meiner Nikon D80 in der Hand und einem Haufen Technik um mich herum, auch wenn ich vorher wenigstens so ungefähr wusste wie ich mir das Ergebnis vorstellte, machte sich plötzlich eine gewisse leere in meinem Kopf breit. Je länger ich aber fotografierte, desto einfacher ging es von der Hand – muss eben doch geübt werden!!!

Hier ein paar meiner Fotos vom Workshop:

Als dann alles vorüber war, die Klamotten eingepackt und einen ersten Blick auf die Ergebnisse am Notebook geworfen wurde, bemerkte ich erst wie platt ich war ;-)

Aber trotzdem führen wir noch nach Fulda rein, um in netter Runde den Workshop ausklingen zu lassen.

Fazit: Viel gelernt, nette Leute getroffen, tolles Equipment ausprobiert  – schade dass es schon vorbei ist. Hier war ich bestimmt nicht das letzte mal, wenn es die Gelegenheit nochmal gibt bin ich bestimmt dabei!!!

Danke Fotopodcast-Team, bitte macht weiter so…

Nimm die Knipse mit!!!

Erst mal wünsche ich Euch einen guten Start ins neue Jahr!

Grundsätzlich bin ich ein absoluter Gegner von so genannten Tipps und Tricks von selbsternannten Fachleuten, aber gestern Mittag bin ich mal wieder auf eine solche “Binsenweisheit” gestoßen – nein, nicht im Web, sondern im echten Leben!

Da es gestern schneite, hatte ich mich entschlossen mit meiner Tochter Schlitten zu fahren und stellte mir die Frage ob ich die Kamera mitnehmen sollte oder nicht. Glücklicherweise entschied ich mich dafür, denn auf dem Weg zum Rodelberg – na gut, Hügel – liefen da ein paar Leute in Ritterrüstung herum. Das ist schon ein ungewöhnlicher Anblick, d’rum sprach die Ritter einfach mal an ob hier ein besonderer Event stattfindet…
Aber die Ritter wollten nur etwas Trainieren.
Auf die Frage ob sie etwas dagegen hätten wenn ich ein paar Fotos mache reagierten sie begeistert und waren gespannt auf die Ergebnisse!!!
Als ich nach ca. 15 min. weitermusste, da meine Tochter anfing zu frieren, ließ ich noch schnell meine Visitenkarte da damit die Ritter auch an die Bilder kommen.

Ein paar Ergebnisse könnt Ihr am Ende des Artikels begutachten, die nie entstanden wären, wenn ich die Kamera zu Hause gelassen hätte!

Also packt Eure Kamera ein und geht auf die Leute zu, die meisten beissen auch nicht – man kann nie wissen welche Gelegenheiten sich ergeben werden tolle Bilder zu machen!!!

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