Nikon-Image-Space

Screenshot Nikon Image Space
Screenshot Nikon Image Space

Gestern bin ich in der Blogosphäre über den Fotoservice von Nikon Image Space (nikonimagespace.com) gestolpert. Dieser Service bietet allen kostenlos registrierten Benutzern 2GB Fotospeicher mit einigen schönen Funktionen die man im Detail auf der Webseite nachlesen kann.

Wenn man glücklicher Besitzer einer Nikon-Kamera ist, dann kann man mit einem kleinen Tool (wird zum Download angeboten) die per USB-Kabel angeschlossene Nikon-Kamera auslesen lassen – welche Daten ausser der Seriennummer und Model da noch ausgelesen werden kann ich nicht sagen, aber wenn man keine Speicherkarte im Slot hat können da eigentlich keine Geheimnisse abgelegt sein.

 Hier ein paar Eckpunkte:

Vergleich der Kontofunktionen

BASIS KONTO SONDERKONTO
Speicherplatz 2GB 20GB
Maximale Anzahl der Fotos, die gleichzeitig hochgeladen werden kann 200 2.000
Maximale Anzahl der Fotos pro Album 200 10.000
Möglichkeit, Originaldaten zu teilen Nein Ja
Möglichkeit, herunterladbaren Inhalt zu kontrollieren Nein Ja (Gestattet/Nicht gestattet)
Passwortgeschützte Album Freigabe. Nein Ja
Blog Link Bildgrößen S: 320 x 213
M: 640 x 426
S: 320 x 213
M: 640 x 426
L: 1024 x 682
HD: 1600 x 1066

Das Feature was diesen Dienst für mich wirklich interessant macht ist die Passwortgeschützte Albenfreigabe mit der Möglichkeit die Bilder runter zu laden. Das geht zwar bei Flickr auch, nur muss man sich dort mit einem gültigem  Account anmelden – mal schnell hochladen und Tante Lieschen einen Link mit den Anmeldedaten schicken funktioniert dort leider nicht. Das ist übrigens der Grund warum ich mir bei Flickr keinen Pro-Account shoppe.

Clients für Moblie-Devices könne kostenlos aus den bekannten Stores geladen werden.

So richtig auf Herz und Nieren konnte ich mir das noch nicht ansehen, aber der erste Eindruck ist gut und für mich durchaus interessant!!!

IPad 2, Photosmith und Ligthroom

Überscichts-Screen von Photosmith
Überscichts-Screen von Photosmith

Wer mir unter Twitter folgt, in Facebook zu meinen „Freunden“ gehört oder mich in G+ in einen seiner Kreise gesteckt hat, hat es sicher mitbekommen, dass ich mir bei dieser Hand-Upgrade-Runde kein iPhone 4s gegönnt habe, sondern die Gelegenheit für ein iPad2 nutzte. Da ich immer wieder im Zusammenhang von Adobe Lightroom und dem iPad von Photosmith hörte habe ich keine Mühen und Kosten gescheut und mir diese App zur Selektion, Verschlagwortung, Bewertung etc. gekauft.
Mit dieser App soll es möglich sein, den iPad als Image-Tank zu benutzen und die Fotos schon für den Lightroom-Import vorbereiten zu können.
Nun habe ich seit etwa zwei Wochen dieses Dreigespann im Einsatz und denke es ist an der Zeit einen kleinen Erfahrungsbericht abzugeben.

Installation

Zuerst kommt natürlich die Installation, auf der Webseite der App findet ihr den Link zur richtigen Stelle im App-Store und zum Lightroom-Plugin.
Die App wird wie gewohnt aus dem App-Store heraus installiert und das Lightroom Plugin wird auch wie gewohnt an die entsprechende stelle im Filesystem entpackt – da unterscheidet sich Windows und MacOS etwas, ist aber auf der Webseite gut beschrieben – nun muss man nur im Plugin-Manager von Lightroom nur noch angeben wo sich das neue Plugin befindet, Klick auf Plugin neu laden oder Lightroom neu starten und schon kann es los gehen.

Kopieren der Bilder auf den iPad

Hier gibt es zwei sinnvolle Wege die mir bekannt sind:

1. Camera Connection Kit

Man stöpselt mit Hilfe des „Camera Connection Kit“ die Kamera per USB-Kabel direkt an oder die SD-Card (CF wird leider nicht unterstützt) in den Card Reader des Camera Connecton Kits.
Wer das Camera Connection Kit nicht kennt, es besteht aus zwei Adaptern die an das iPad angesteckt werden können. An einen der zwei Adapter kann ein USB-Kabel abgeschlossen werden, an das andere Ende kommt dann im Normalfall per Mini-USB an die Kamera. Der zweite Adapter besteht aus einem an das iPad anstöpselbaren SD-Card-Reader – das ist alles und kostet ungefähr 30€!

2. Per Eye-Fi Card

Hierbei handelt es sich um eine SD-Karte mit eingebauten WiFi-Adapter der die Fotos dann per WLAN an eine vom Hersteller verfügbare App übergibt und dann auf den iPad importiert. Aber Vorsicht, nicht jede Karte des Herstellers ist in der Lage auch RAW-Files zu übertragen. Meines Wissens sind das nur die teuersten, die mit ca. 100€ zu Buche schlagen.
Wer hier Geschwindigkeitsrekorde erwartet wird schnell enttäuscht werden, denn WLAN ist eine ganze Ecke langsamer als USB – bei mir zu Hause hatte ich mal einen Wert von 3-4 MB pro Sekunde gemessen. Wenn man sich nun die RAW-Files von aktuelle DSLRs anschaut, dann kommt man mindestens auf 5-6 Sekunden pro Bild und das ohne das initialisieren der Verbindung. Wenn dann auch noch an der Stelle wo sich die Kamera oder das iPad befindet kein optimaler Empfang ist kann das schnell zu Geduldsspiel werden, wobei die Übertragung direkt beim fotografieren passiert…
Aber wenn es funktioniert, macht es echt Spaß und man kann sich die Fotos gleich in ordentlicher Größe auf den iPad anschauen – ich finde es echt klasse, aber das muss jeder selbst für sich entscheiden!

Verarbeiten der Fotos

Bearbeitungsoberfläche
Bearbeitungsoberfläche

Wenn man nun die Fotos importiert hat können sie für den Import in Lightroom „Vororganisiert“ werden.
Man hat die Möglichkeit die Bilder in Collections einzusortieren, wobei es auch vordefinierte Smart Collections gibt: All Photos, Last Imported, Selected Photos, Unmarked Photos und Rejected Photos
Die Namen sind selbstsprechend denke ich…
eine Besonderheit ist hie zu erwähnen, Fotos die sich in Rejected Photos befinden werden beim Import in Lightroom nicht mit importiert – mach aber auch Sinn 😉
Dann hat man die Möglichkeit wie schon beschrieben als Rejected zu markieren, man kann Sternchen- und Farbmarkierungen wie in Lightroom vergeben, die Bilder können in 90 Grad Schritten gedreht werden und die Metadaten können bearbeitet werden. Ein besonderes Augenmerk fällt hier auf die Keywords, den wer sich unter Lightromm die Arbeit gemacht hat eine Hierarchie anzulegen wird hier belohnt, die gesamte Hierarchie wird beim ersten Importvorgang synchronisiert und kann in Photosmith verwendet werden, doch leider nicht per Autovervollständigung beim tippen, man muss sich also per klicken durch die Hierarchie hangeln um das Keyword auszuwählen – das geht zwar sehr flott, könnte per Autovervollständigung noch flotter gehen 😉

Import in Lightroom

Das geht denkbar einfach, Voraussetzung ist, dass sich das iPad und der Rechner, auf dem Ligtroom läuft sich im gleichen LAN befinden. Dann einfach Photosmith auf dem iPad starten und das Photosmith Plugin in Lightroom aufrufen und schon geht der Import-Dialog auf und es kann losgehen. Geschwindigkeitsrekorde sind hier auch nicht zu erwarten, denn auch hier ist der limitierenden Faktor der Datendurchsatz des WLANs – mich stört das aber nicht, denn das läuft im Hintergrund und es dauert ja auch eine gewisse Zeit bis der Kaffee durchgelaufen ist 😀

Wenn man nun nach dem ersten Import noch weitere Änderungen macht und ein weiteres mal importiert, werden die Änderungen übernommen und auch nur diese importiert – so wie man das auch erwarten würde.

Fullscreen
Fullscreen

Hat man nun die Bilder in Lightroom richtig importiert, dann kommt irgendwann der Augenblick wo man die Bilder auch wieder vom iPad löschen möchte und das ist ein echtes Ärgernis!!!
Da man die Bilder ja nicht mit Photosmith auf den iPad kopiert hat, sondern Systemressourcen von IOS genutzt wurden, scheint man sich hier wohl keine Gedanken zu machen wie die Daten wieder gelöscht werde sollen. In Photosmith direkt geht das überhaupt nicht, hier muss man die Fotos-App bemühen und hier muss jedes Foto einzeln markiert werden bevor man es löschen kann    ***grrrrrrrrr***
Aber es kommt noch dicker, denn man hat ja in Photosmith die Smart-Collektion „Rejected Photos“ die aber in der Fotos-App nicht sichtbar ist – man muss sich also merken welche Fotos gelöscht werden sollen, da stellt sich mir aber nun die Frage was man mit dieser Collektion letztendlich anfangen soll…

Es wäre aber auch denkbar dass ich hier zu Unrecht auf Photosmith einbrügle, denn ich könnte mir auch vorstellen dass Apple das löschen verbietet – wie dem auch sei, er ist wirklich ärgerlich, denn hier wir der gute Eindruck dieser App wirklich getrübt!

Fazit

Wenn man mal vom löschen der Fotos absieht stellt diese App wirklich eine super Möglichkeit dar die Fotos für den Import vorzubereiten und den iPad als Mini-Notobookersatz beim Fotoshooting einzusetzen. Ich werde die Möglichkeit das Gewicht und den Platz für den Notebook einzusparen weiter nutzen und wer weiß, vielleicht bekommt man in Zukunft ja eine vernünftige Möglichkeit die Bilder wieder zu löschen an die Hand…

 

 

 

Des Bloggers neue Kleider

Falls ihr euch schon gewundert habt wo ihr jetzt nun wieder gelandet seid, kann ich Entwarnung geben.

Blitzdings.info hat seit heute gestern ein neues Gewand!

Nicht nur Paddy von neunzehn72.de hat mit seinem Blog bzw. Server zu kämpfen…
Man wird ja von der Autoupdate-Funktion von WordPress wirklich verwöhnt, denn bisher ist da noch nie etwas schief gegangen. Also habe ich mich entschieden das Update von WP 3.0 auf 3.1 ohne doppelten Boden durchzuführen.
Was jetzt kommt könnt ihr euch schon denken, Muphys Law hat mit voll erwischt.
Zwar waren alle Daten noch da, aber an das Blog-Netzwerk (Ich betreibe WordPress als Multiblog) kam ich nicht mehr ran und somit konnten keine Updates mher installiert werden…

Also musste ich neu aufbauen und die Daten vom alten Blog exportieren und im Neuen importieren. Wenn man schon mal dabei ist kann man auch gleich mal das Outfit ändern dachte ich mir und das war es dann mit der Nachtruhe…

Egal, nun läuft alles wieder und  – puhh, geschafft 🙂

Mein Foto-Workflow

Ich arbeite grundsätzlich auf einem Windows 7-Notebook, zu Hause mit ext. Monitor, betreibe einen Home-Server, mein zentrales Tool für meine Bilder ist Adobe  Photoshop Lightroom 3 [LR] und ich schieße Grundsätzlich in RAW.

Aber mal eins nach dem Andren…
Nachdem ich eine Speicherkarte in den Reader stecke startet LR automatisch und die Bilder werden in einen Ordner nach dem voreingestellten Schema „…%Jahr%%Monat%-%Tag%“ importiert – das Ganze ohne irgendeine Einstellung zu machen, einfach mal alle Bilder auf die Festplatte kopieren!
Nun kommt die Speicherkarte entweder zurück ich die Kamera oder in eine Hülle in der Tasche – kommt eben darauf an wo ich sie hergeholt habe.
Aber selbst wenn sie zurück in die Kamera kommt, werden die Bilder nicht gelöscht und die Karte auch nicht formatiert – denn nur Daten, die mindestens 2 mal auf voneinander unabhängigen Datenträgern liegen sind existent!!!

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