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Shooting mit 2 kleinen Kindern

Geschwister

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Am Wochenende hatte ich das Vergnügen 2 Kleine Kinder in ihrer häuslichen Umgebung zu fotografieren. Das Wort “Vergnügen” ist hier durchaus ernst gemeint – es war zwar anstrengend , aber hat tieeeerisch viel Spaß gemacht!

Mein Plan war die zwei Kinder (8 Monate und 2 3/4 Jahre) in ihrer gewohnten Umgebung, aber mit Hintergrundsystem aufzunehmen – was ist aber mit dem “Posing”?
Einzeln hatte ich so etwas ja schon gemacht, aber 2 auf einmal noch nicht. Zumal in diesem Alter der Entwicklungsstand doch erheblich auseinander driftet. Nach einiger Zeit des Überlegenes und der Suche nach ähnlichen Fotos im Web war ich überzeugt, dass alles was ich mir hierfür zurecht lege ohnehin nicht klappen wird – also wird das wohl eher ein Improvisations-Shooting ;-)

Und mit dieser Einschätzung hatte ich ja soo Recht ;-)

Ich kam also an, schleppte mein Equipment in den 3. Stock und checkte erst mal wo und wie man etwas aufbauen könnte. Der Vorschlag der Mutter der 2 kleinen das Shooting im Spielzimmer durchzuführen fand ich auch gut wollte schon loslaufen um noch das Hintergrund-System aus dem Auto zu holen. Da kamen mir aber ernsthafte Bedenken ob das ein so gute Idee ist, da ich eine Papprolle von fast 3 Metern Länge nicht in meinen kleinen Seat Ibiza bekomme, kaute ich mir für ca. 20€ einen Stoff-Hintergrund – aber ob der so hautfreundlich ist?
Immerhin “robbte die kleinere der beiden liegend über den Boden und bevor sie einen Hautausschlag bekommt habe ich dieses Vorhaben schnell wieder verworfen – denn mit welchen Chemikalien so ein Billigstoff behandelt wird möchte ich gar nicht so genau wissen – und einen Hautausschlag wollte ich wirklich nicht riskieren…

Dann wird es eben auch ohne gehen müssen und baute mein Strobist-Setup auf. Nichts kompliziertes – 2 Softboxen – eine Hinten für Hintergrund und Haarlicht zugleich und eine Softbox (meine neue Eazybox 60×60) von schräg vorne als Hauptlicht.
Da ich mir ja schon dachte, dass die zwei sich kaum auf einer Stelle fotografieren lassen habe ich mich beim Einmessen der Lichtleistung zurückgehalten, denn mit Lightroom lässt sich schon noch einiges nachregeln, doch ausgebrannt ist ausgebrannt!!!

Nun ging es also los, ich wollte so “Offenblendig” wie möglich zu fotografieren um den Hintergrund in der Unschärfe verlaufen zu lassen. Nun versuchten wir (die Mutter und ich) die beiden nebeneinander in einer gemütlichen Ecke zu setzen und die Größere sollte den Arm um die Kleinere legen damit sie nicht umkippt, aber nach gefühlten 3 Sekunden hatte sie schon keine Lust mehr sich mit ihrer Schwester fotografieren zu lassen…
Also Plan B, erst mal beide einzeln und dann eben später nochmal beide zusammen. – aber viel Geduld hatten sie trotzdem nicht mit mir!
Ich Fotografierte dann eben abwechselnd, immer so ca. 10-15 Minuten eine der beiden und zum Schluss nochmal kurz beide zusammen. So kam ich dann auch zu meinen Bildern mit 2 echt süßen Kindern. Nach ca. einer Stunde bemerkte man schon dass sie müde wurden und es keinen Sinn mehr macht weiter zu fotografieren. Also packte ich ein und verschwand wieder.

Wenn ich mir nun aber die Bilder mit den zweien anschaue, dann bin ich mir ganz sicher, dass sich die Mühe und der Aufwand mehrfach ausgezahlt hat!!!