Archiv der Kategorie: Software

Capture NX-D Beta

Vielleicht täuscht mich auch mein subjektiver Eindruck, doch seit gefühlten 2-3 Jahren ist es ziehmlich ruhig um Nikons RAW-Entwickler Capture NX2 geworden. Dann wurde auch noch NIK-Software – die Softwareentwicklerschmiede der Software – von Google gekauft. Irgendwie hatte ich dieses Produkt gedanklich schon begraben und nun taucht eine public Beta-Version von Capture NX-D auf, die man bis September 2014 kostenlos testen kann. Capture NX-D Beta weiterlesen

Spracheinstellung bei Lightroom

Nun bin ich ja ein relativ erfahrener und langjähriger Nutzer von Adobe Photoshop Lightrom und immer noch überschrascht mich dieses Produkt, so auch vor einigen Wochen  – wenn auch nicht immer im positiven Sinne.

Beim Upgrade auf Mac OSX 10.9 – also Mevricks – entschied ich mich wieder zurück auf englische Spracht zu switchen. Irgendwie bin ich es aus meinem beruflichem Alltag heraus gewohnt, das ein Bertriebssystem englisch mit mir spricht.Ist ja keine grosse Spracheinstellung bei Lightroom weiterlesen

Angriff auf Blogs

Z.Zt. werden wieder mal vermehrt Blogs mit Angriffen auf den „admin“ versucht zu kapern, ich hoffe ihr Blogger habt alle vorgesorgt in dem ihr den „admin“ umbenannt und ein wirklich kompliziertes Passwort vergeben habt.

Ich empfehle ein Passwort mit mind. 16 Zeichen, Groß/Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen zu benutzen. Danach sollte man den Admin umbenennen und einen neuen User anlegen mit dem man arbeitet.
Wenn möglich sollte man auch die Anmeldeseite auf verschlüsselte Datenübertragung umstellen.

Zusätzlich benutze ich noch ein kleines aber wirkungsvolles Plugin Limit Login Attempts, dieses Plugin sperrt eine IP-Adresse bei x  einstellbaren fehlerhaften Anmeldeversuchen und kann auch Emails verschicken sobald ein solcher Anmeldeversuch stattgefunden hat:

20121222-213117.jpg

Mit diesen Tipps könnt Ihr ohne Programmieraufwand euren Blog etwas sichrer machen 😉

Ich wüsche euch mit diesen Tipps ein frohes Fest und einen guten Rutsch in neue Jahr!!!

Euer Neufi

 

Photoshop Elements 11 im Angebot bei Amazon

Ein kurzer Hinweis für alle die sich Photoshop Elements 11 oder das Upgrade kaufen wollen.
Heute bietet Amamzon die Vollversion für 38€ an, das ist günstiger als das Upgarde, das Angebot scheint aber nur für heute, den 10.12.2012 gültig zu sein.

Link: http://www.amazon.de/Adobe-Photoshop-Elements-11/dp/B0090Y9030/ref=sr_1_1?s=software&ie=UTF8&qid=1355168801&sr=1-1

IPad 2, Photosmith und Ligthroom

Überscichts-Screen von Photosmith
Überscichts-Screen von Photosmith

Wer mir unter Twitter folgt, in Facebook zu meinen „Freunden“ gehört oder mich in G+ in einen seiner Kreise gesteckt hat, hat es sicher mitbekommen, dass ich mir bei dieser Hand-Upgrade-Runde kein iPhone 4s gegönnt habe, sondern die Gelegenheit für ein iPad2 nutzte. Da ich immer wieder im Zusammenhang von Adobe Lightroom und dem iPad von Photosmith hörte habe ich keine Mühen und Kosten gescheut und mir diese App zur Selektion, Verschlagwortung, Bewertung etc. gekauft.
Mit dieser App soll es möglich sein, den iPad als Image-Tank zu benutzen und die Fotos schon für den Lightroom-Import vorbereiten zu können.
Nun habe ich seit etwa zwei Wochen dieses Dreigespann im Einsatz und denke es ist an der Zeit einen kleinen Erfahrungsbericht abzugeben.

Installation

Zuerst kommt natürlich die Installation, auf der Webseite der App findet ihr den Link zur richtigen Stelle im App-Store und zum Lightroom-Plugin.
Die App wird wie gewohnt aus dem App-Store heraus installiert und das Lightroom Plugin wird auch wie gewohnt an die entsprechende stelle im Filesystem entpackt – da unterscheidet sich Windows und MacOS etwas, ist aber auf der Webseite gut beschrieben – nun muss man nur im Plugin-Manager von Lightroom nur noch angeben wo sich das neue Plugin befindet, Klick auf Plugin neu laden oder Lightroom neu starten und schon kann es los gehen.

Kopieren der Bilder auf den iPad

Hier gibt es zwei sinnvolle Wege die mir bekannt sind:

1. Camera Connection Kit

Man stöpselt mit Hilfe des „Camera Connection Kit“ die Kamera per USB-Kabel direkt an oder die SD-Card (CF wird leider nicht unterstützt) in den Card Reader des Camera Connecton Kits.
Wer das Camera Connection Kit nicht kennt, es besteht aus zwei Adaptern die an das iPad angesteckt werden können. An einen der zwei Adapter kann ein USB-Kabel abgeschlossen werden, an das andere Ende kommt dann im Normalfall per Mini-USB an die Kamera. Der zweite Adapter besteht aus einem an das iPad anstöpselbaren SD-Card-Reader – das ist alles und kostet ungefähr 30€!

2. Per Eye-Fi Card

Hierbei handelt es sich um eine SD-Karte mit eingebauten WiFi-Adapter der die Fotos dann per WLAN an eine vom Hersteller verfügbare App übergibt und dann auf den iPad importiert. Aber Vorsicht, nicht jede Karte des Herstellers ist in der Lage auch RAW-Files zu übertragen. Meines Wissens sind das nur die teuersten, die mit ca. 100€ zu Buche schlagen.
Wer hier Geschwindigkeitsrekorde erwartet wird schnell enttäuscht werden, denn WLAN ist eine ganze Ecke langsamer als USB – bei mir zu Hause hatte ich mal einen Wert von 3-4 MB pro Sekunde gemessen. Wenn man sich nun die RAW-Files von aktuelle DSLRs anschaut, dann kommt man mindestens auf 5-6 Sekunden pro Bild und das ohne das initialisieren der Verbindung. Wenn dann auch noch an der Stelle wo sich die Kamera oder das iPad befindet kein optimaler Empfang ist kann das schnell zu Geduldsspiel werden, wobei die Übertragung direkt beim fotografieren passiert…
Aber wenn es funktioniert, macht es echt Spaß und man kann sich die Fotos gleich in ordentlicher Größe auf den iPad anschauen – ich finde es echt klasse, aber das muss jeder selbst für sich entscheiden!

Verarbeiten der Fotos

Bearbeitungsoberfläche
Bearbeitungsoberfläche

Wenn man nun die Fotos importiert hat können sie für den Import in Lightroom „Vororganisiert“ werden.
Man hat die Möglichkeit die Bilder in Collections einzusortieren, wobei es auch vordefinierte Smart Collections gibt: All Photos, Last Imported, Selected Photos, Unmarked Photos und Rejected Photos
Die Namen sind selbstsprechend denke ich…
eine Besonderheit ist hie zu erwähnen, Fotos die sich in Rejected Photos befinden werden beim Import in Lightroom nicht mit importiert – mach aber auch Sinn 😉
Dann hat man die Möglichkeit wie schon beschrieben als Rejected zu markieren, man kann Sternchen- und Farbmarkierungen wie in Lightroom vergeben, die Bilder können in 90 Grad Schritten gedreht werden und die Metadaten können bearbeitet werden. Ein besonderes Augenmerk fällt hier auf die Keywords, den wer sich unter Lightromm die Arbeit gemacht hat eine Hierarchie anzulegen wird hier belohnt, die gesamte Hierarchie wird beim ersten Importvorgang synchronisiert und kann in Photosmith verwendet werden, doch leider nicht per Autovervollständigung beim tippen, man muss sich also per klicken durch die Hierarchie hangeln um das Keyword auszuwählen – das geht zwar sehr flott, könnte per Autovervollständigung noch flotter gehen 😉

Import in Lightroom

Das geht denkbar einfach, Voraussetzung ist, dass sich das iPad und der Rechner, auf dem Ligtroom läuft sich im gleichen LAN befinden. Dann einfach Photosmith auf dem iPad starten und das Photosmith Plugin in Lightroom aufrufen und schon geht der Import-Dialog auf und es kann losgehen. Geschwindigkeitsrekorde sind hier auch nicht zu erwarten, denn auch hier ist der limitierenden Faktor der Datendurchsatz des WLANs – mich stört das aber nicht, denn das läuft im Hintergrund und es dauert ja auch eine gewisse Zeit bis der Kaffee durchgelaufen ist 😀

Wenn man nun nach dem ersten Import noch weitere Änderungen macht und ein weiteres mal importiert, werden die Änderungen übernommen und auch nur diese importiert – so wie man das auch erwarten würde.

Fullscreen
Fullscreen

Hat man nun die Bilder in Lightroom richtig importiert, dann kommt irgendwann der Augenblick wo man die Bilder auch wieder vom iPad löschen möchte und das ist ein echtes Ärgernis!!!
Da man die Bilder ja nicht mit Photosmith auf den iPad kopiert hat, sondern Systemressourcen von IOS genutzt wurden, scheint man sich hier wohl keine Gedanken zu machen wie die Daten wieder gelöscht werde sollen. In Photosmith direkt geht das überhaupt nicht, hier muss man die Fotos-App bemühen und hier muss jedes Foto einzeln markiert werden bevor man es löschen kann    ***grrrrrrrrr***
Aber es kommt noch dicker, denn man hat ja in Photosmith die Smart-Collektion „Rejected Photos“ die aber in der Fotos-App nicht sichtbar ist – man muss sich also merken welche Fotos gelöscht werden sollen, da stellt sich mir aber nun die Frage was man mit dieser Collektion letztendlich anfangen soll…

Es wäre aber auch denkbar dass ich hier zu Unrecht auf Photosmith einbrügle, denn ich könnte mir auch vorstellen dass Apple das löschen verbietet – wie dem auch sei, er ist wirklich ärgerlich, denn hier wir der gute Eindruck dieser App wirklich getrübt!

Fazit

Wenn man mal vom löschen der Fotos absieht stellt diese App wirklich eine super Möglichkeit dar die Fotos für den Import vorzubereiten und den iPad als Mini-Notobookersatz beim Fotoshooting einzusetzen. Ich werde die Möglichkeit das Gewicht und den Platz für den Notebook einzusparen weiter nutzen und wer weiß, vielleicht bekommt man in Zukunft ja eine vernünftige Möglichkeit die Bilder wieder zu löschen an die Hand…

 

 

 

Adobe Lightroom – Im Sonderangebot

Adobe Lightroom zum halben PreisWow, die Vollversion von Adobe Lightroom 3 heute zum halben Preis
https://store2.adobe.com/cfusion/store/html/index.cfm?store=OLS-DE&event=displayProduct&categoryPath=/Applications/PhotoshopLightroom
im Adobe Store!

Nicht schlecht, sind das etwa die Vorboten einer neuen Version?

Es macht doch soooo viel Spaß die Gerüchteküche zu schüren 😉

360°-Panorama erstellen

Die 3. Folge des Fotoschnack ist online!
In dieser Folge geht es um die Erstellung von 360° Panoramen. Paddy, der Macher von neunzehn72.de erklärt auf sehr anschaulicher Weise in einzelnen Schritten – von der Erstellung der Bilder bis zur  Ausgabe des fertigen Panoramas – wie man vorgeht um solche Aufnahmen zu erstellen. Gunther von gwegner.de hat die Kameraführung übernommen.

Viel Spaß damit!



Mein Foto-Workflow

Ich arbeite grundsätzlich auf einem Windows 7-Notebook, zu Hause mit ext. Monitor, betreibe einen Home-Server, mein zentrales Tool für meine Bilder ist Adobe  Photoshop Lightroom 3 [LR] und ich schieße Grundsätzlich in RAW.

Aber mal eins nach dem Andren…
Nachdem ich eine Speicherkarte in den Reader stecke startet LR automatisch und die Bilder werden in einen Ordner nach dem voreingestellten Schema „…%Jahr%%Monat%-%Tag%“ importiert – das Ganze ohne irgendeine Einstellung zu machen, einfach mal alle Bilder auf die Festplatte kopieren!
Nun kommt die Speicherkarte entweder zurück ich die Kamera oder in eine Hülle in der Tasche – kommt eben darauf an wo ich sie hergeholt habe.
Aber selbst wenn sie zurück in die Kamera kommt, werden die Bilder nicht gelöscht und die Karte auch nicht formatiert – denn nur Daten, die mindestens 2 mal auf voneinander unabhängigen Datenträgern liegen sind existent!!!

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Model Release

Portrait

Welcher Hobby-Fotograf kennt das nicht, man hat sich zu einem Foto-Shooting verabredet und möchte vorab die rechtliche Situation klären – soweit ist das ein vernünftiger Ansatz, aber bei der Durchführung hapert es meist.

Zuerst muss ich hier klar stellen, dass es sich hier um keine Rechtsberatung handelt – kann ich auch nicht, denn ich bin weder ein Anwalt, noch bin ich in einem juristischen Beruf tätig!

Als erstes muss natürlich die Konstellation geklärt sein, d.h. wird man für das Shooting bezahlt, wird das Model bezahlt oder keiner der Vertragsparteien wird bezahlt. Bei den meisten Hobby-Fotografen, dürfte die letzte Variante am häufigsten zutreffen – also ein „Time for Picture“ (TfP) Shooting.

Zunächst benötigt man eine Vertragsvorlage (sog. Model Relase). Die findet man zwar im Web, aber der Inhalt ist oft sehr fragwürdig formuliert. Wenn ihr an dieser Stelle sicher gehen wollt, dann bleibt euch der Gang zum Fachanwalt oder Notar nicht erspart!

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