Studio-Workshop

Am 20.02.2010 war es endlich soweit.

Nach wochenlanger Vorfreunde setzte ich mich am Samstag morgen um 8:00 Uhr ins Auto und fuhr nach Fulda zum Studio-Workshop von den drei Machern des Fotopdcast.de.
Nun werde ich endlich Marek, Michael und Stefan mal persönlich kennen lernen.
Der Workshop hatte meine Erwartungen weit übertroffen.

Nach nettem anfänglichen Plausch und Vorstellungsrunde bei einer Tasse Kaffee gab es eine Einführung in die Studiofotografie mit klassischen Setups. Hierbei ging es um die Wirkung von Lichtformern, Reflektoren, Abschattern etc.
Danach wurden „klassische “ Setups für Studioaufbauten und deren Wirkung im Studio besprochen vorgeführt. Endlich konnte ich auch mal direkt die Auswirkungen (Bildwirkung) der einzelnen Aufbauveränderungen begutachten von denen ich als Anfänger im Studio fast nur von der Theorie kannte.

Danach teilten sich die ca. 13 Teilnehmer  in 2 Gruppen auf, um sich auf der einen Seite des Studios um das Thema „Low Key“ und auf der anderen Seite um „High Key“ zu kümmern. Jetzt wurde sogar richtig fotografiert 😉
Sogar Modells und eine Visagistin standen zur Verfügung – richtig Klasse!!!

Nach dem Mittagessen – Pizza satt und Getränke alles im Preis enthalten – gab es noch 4 Themen: Strobist-Bastelecke, Aufbau mit Kompaktblitzen, Lichtführung und Rockstar-Shooting.

Wobei für mich das „Rockstar-Shooting“ bei weitem der anspruchsvollste Teil des Workshops war.
Unter all den technischen und gestalterischen Aspekten die alle sehr wichtig sind, ist mir eines sehr deutlich geworden – die Kommunikation zw. Fotografen und Modell(s) ist nicht so einfach wie ich mir das vorgestellte!
Nun stand ich da mit meiner Nikon D80 in der Hand und einem Haufen Technik um mich herum, auch wenn ich vorher wenigstens so ungefähr wusste wie ich mir das Ergebnis vorstellte, machte sich plötzlich eine gewisse leere in meinem Kopf breit. Je länger ich aber fotografierte, desto einfacher ging es von der Hand – muss eben doch geübt werden!!!

Hier ein paar meiner Fotos vom Workshop:

Als dann alles vorüber war, die Klamotten eingepackt und einen ersten Blick auf die Ergebnisse am Notebook geworfen wurde, bemerkte ich erst wie platt ich war 😉

Aber trotzdem führen wir noch nach Fulda rein, um in netter Runde den Workshop ausklingen zu lassen.

Fazit: Viel gelernt, nette Leute getroffen, tolles Equipment ausprobiert  – schade dass es schon vorbei ist. Hier war ich bestimmt nicht das letzte mal, wenn es die Gelegenheit nochmal gibt bin ich bestimmt dabei!!!

Danke Fotopodcast-Team, bitte macht weiter so…

Workshops

Ab und zu stelle ich mir die Frage ob ich wieder einmal an einem Workshop teilnehmen sollte um (hoffentlich) fotografisch etwas weiter zu kommen und mein Gefühl sagt mir eindeutig JA!

Dafür spricht vor allem für nicht Profis – also all denjenigen, die ihre Brötchen mit anderen Dingen verdienen (müssen), also Fotografie nur als Hobby betreiben – dass man sich wieder einmal richtig ungestört, abseits von den Dingen das Alltags, sich mit der praktischen Seite der Fotografie beschäftigen kann. Also nicht nur mal Stundenweise, sondern den ganzen Tag lang – wäre das nicht toll?
Das soll nicht heißen, dass Profis das nicht nötig hätten…

Stellt sich nur die Frage welche Workshops sind die richtigen für mich?

Zuerst sollte man sich im Klaren sein um welches Thema es gehen soll – klar, dann kann man sich über den Veranstalter Gedanken machen.

Für mich kommen die folgenden Varianten in Betracht:
Die Workshops von

  1. diversen Kameraherstellern
    -> Sind meist mit sehr guten Referenten ausgestattet (was man so hört) aber auch ganz schön teuer und man wird immer wieder auf die Vorteile der jeweiligen Marke hingewiesen, also incl. Werbeveranstaltung 😉
  2. Fotografen
    -> Da hört man von super Workshop bis Zeitverschwendung, ist also ohne objektive Empfehlung eher eine Glückssache.
  3. VHS etc.
    -> Hier gehen die Meinungen auch extrem auseinander, wobei ich hiermit sehr gute Erfahrungen gemacht habe! Mein Tipp für alle die in Rhein-Main wohnen ist die VHS Wiesbaden. Der Referent dort ist Axel Himburg, jemand der wirklich sein Fach beherrscht – hier seine Website http://www.axelhimburg.de
  4. Communities und Podcastern
    -> Für alle die wie ich regelmäßig Podcasts verschlingen und/oder in diversen Communities aktiv sind, ist das DIE Chance endlich mal persönlichen Kontakt aufnehmen zu können. Wenn jetzt noch der Workshop von guter Qualität ist, hat das meist einen wahnsinnigen Motivationsschub zur Folge welcher sich so gut wie immer positiv auf die fotografische Entwicklung auswirkt.
  5. Vereine/Clubs
    -> Kommt man oft nur als Mitglied rein und Feedback über solche Anbieter kenne ich leider nicht, könnte mir aber gut vorstellen, dass es schon einige „Perlen“ gibt…

Die Qualität eines Workshops mag jeder wohl etwas anders bewerten. Selbstverständlich möchte jeder möglichst viel Wissen, Inspiration und Erfahrung mitnehmen, also prüft vorab worauf Ihr Euch einlasst!
Nehmt Kontakt auf und fragt nach wie der Workshop abläuft. So bekommt Ihr evtl. auch gleich einen besseren Eindruck vom Referenten und was Euch erwartet.
Ich möchte auf einem Workshop immer möglichst viel selbst ausprobieren, aufbauen und einstellen –  nur so kann man Erfahrungen sammeln.
Allerdings muss ich dann auch damit leben, dass ich keine super tollen Bilder machen werde. Mit Workshops wo der Referent einen tollen Vortrag hält, dann auch noch ein erprobtes Setup aufbaut und jeder darf dann man ein paar Shots machen, kann ich nicht anfangen. Es mag zwar für den ein o. anderen befriedigend sein ein solches Foto als sein selbstgemachtes vorzeigen zu können, aber solche Veranstaltungen bringen kaum jemanden weiter – außer den Veranstalter – denn dieser kassiert die Kohle 😉

Preislich liegen die Workshops oftmals extrem auseinander, da kann und will ich niemanden die Recherche abnehmen doch bei den VHSen sind die Preise meist recht günstig.
Aber schaut nicht nur nach dem Preis, das könnte sich sonst schnell rechen…

Ich selbst gönne mir im ersten Halbjahr des Jahres 2010 zwei Workshops 😉
Einen bei der VHS-Wiesbaden „Die Brücken am Fluss – Zwei Foto-Exkursionen mit Ausstellung“ und einen Studioworkshop bei den Jungs von Fotopodcast.de, worauf ich mich schon freue wie ein kleines Kind!!!

Wie handhabt Ihr dieses Thema und welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Auf Kommentare würde ich mich riesig freuen…

Holga Wide Mini Slave Flash

Vor einiger Zeite hörte ich von einem kleinem Gadget Names „Holga Wide Mini Slave Flash with Filter Set“ und jetzt habe ich es auch 🙂
Dieses kleine Ding besteht aus einem Slave-Blitz mit Filterkappen in den Farben Blau, Grün, Rot und Orange (s. Bild).

Eigentlich ist es ganz einfach zu benutzen: Batterien (2x AA, nicht im Lieferumfang enthalten) rein, einschalten und hinstellen, das war es schon.
Nur noch auf die kleine orange Bereitschaftsanzeige warten, fertig!

Nun blitzt der kleine Slave-Blitz sobald ein weiterer Blitz auslöst. Bis der Blitz wieder geladen ist vergehen ungefähr 3 Sekunden – also nichts für Dauerfeuer.
Ist aber super um Details aufzuhellen oder als kleiner Effekt-Blitz mit den farbigen Filterkappen einsetzbar.  Jedoch funktioniert der Blitz nicht bei i-TTL (Nikon), e-TTL (Canon) und Konsorten, da hierbei kurz vor dem eigentlichen Blitz ein Messblitz abgefeuert wird und dieser den Holga auslöst. Bis nun der eigentliche Blitz auslöst ist die Abbrennzeit des Slave-Blitzes schon vorbei und kann im Bild nicht mehr wirken!!!

Das Gehäuse macht einen guten und wertigen Eindruck – ist eben aus glänzendem Plastik, ähnlich wie man es von ext. Systemblitzen gewohnt ist. Die Wertigkeit von meinem Nikon SB800 und SB900 ist etwas höher, was man aber auch bei einem mehr als 20-fachen Preis erwarten kann!
Die Standfläche ist an einer Seite in einem Winkel von 45° abgeschrägt, sodass der „Holga“ in Richtung eines Objektes oder zu einem Hintergrund ausgerichtet werden kann. Ich hätte die Schräge aber etwas grösser dimensioniert, da die Standfestigkeit auf der schrägen Fläche einen etwas kippeligen Eindruck macht und gerne mal auf die eigentliche Standfläche zurückkippt. Aber Scheinbar haben die Entwickler das auch schon bemerkt und haben der Schräge ein Loch mit Stativgewinde (in Metall ausgeführt) spendiert, sodass man den Blitzzwerg problemlos auf ein Dreibein o. ein Tischstativ schrauben und beliebig ausrichten kann.

Als Bedienelemente stehen ein kleiner Schiebeschalter zum ein-/ausschalten (linke Seite auf dem Bild) und ein Testknopf (rechts) zur Verfügung. Mit dem Testknopf kann man wie bei einem Kompaktblitz einfach mal einen Testblitz losjagen – also nur ein Funktions- und Batterietest.

Die Reichweite habe ich noch nicht getestet, dürfte aber im Wesentlichen vom Auslöseblitz abhängen 😉

Gekostet hat der Blitzzwerg 25,99$ in einem Ebay-Shop aus Hongkong. Wer sich dafür interessiert, einfach mal bei Ebay nach „Holga Mini Slave Flash“ suchen…
In meinem Fall hat es ca. 2 1/2 Wochen gedauert bis ich die Ware zu Hause hatte, ging also schneller als angegeben!

Nimm die Knipse mit!!!

Erst mal wünsche ich Euch einen guten Start ins neue Jahr!

Grundsätzlich bin ich ein absoluter Gegner von so genannten Tipps und Tricks von selbsternannten Fachleuten, aber gestern Mittag bin ich mal wieder auf eine solche „Binsenweisheit“ gestoßen – nein, nicht im Web, sondern im echten Leben!

Da es gestern schneite, hatte ich mich entschlossen mit meiner Tochter Schlitten zu fahren und stellte mir die Frage ob ich die Kamera mitnehmen sollte oder nicht. Glücklicherweise entschied ich mich dafür, denn auf dem Weg zum Rodelberg – na gut, Hügel – liefen da ein paar Leute in Ritterrüstung herum. Das ist schon ein ungewöhnlicher Anblick, d’rum sprach die Ritter einfach mal an ob hier ein besonderer Event stattfindet…
Aber die Ritter wollten nur etwas Trainieren.
Auf die Frage ob sie etwas dagegen hätten wenn ich ein paar Fotos mache reagierten sie begeistert und waren gespannt auf die Ergebnisse!!!
Als ich nach ca. 15 min. weitermusste, da meine Tochter anfing zu frieren, ließ ich noch schnell meine Visitenkarte da damit die Ritter auch an die Bilder kommen.

Ein paar Ergebnisse könnt Ihr am Ende des Artikels begutachten, die nie entstanden wären, wenn ich die Kamera zu Hause gelassen hätte!

Also packt Eure Kamera ein und geht auf die Leute zu, die meisten beissen auch nicht – man kann nie wissen welche Gelegenheiten sich ergeben werden tolle Bilder zu machen!!!

[wp-imageflow2 dir=Ritter-Training]

Fotografieren im Einkaufs-Center

Vor einiger Zeit schlenderte ich durch ein neu eröffnetes “Einkaufs-Center” (Loop5 in Weiterstadt bei Darmstadt) und was muss ich sehen, an allen Eingängen das unmissverständliche “Fotografieren Verboten”-Schild…

Eigentlich schade dachte ich mir, da es dort richtig tolle Ecken gibt die schon alleine von der Lichtstimmung sehr interessant sind. Also ging ich zum Infostand um zu erfragen was man denn tun muss um eine “Fotografiererlaubnis” zu bekommen.
Dort bekam ich die Telefonnummer vom Center-Management und dann ging es ganz schnell.
Nach einem Anruf und ein paar Mails hin und her war es das eigentlich schon.

Im Wesentlichen wollte der Mitarbeiter vom Center-Management nur wissen wann, mit wie viel Personen und welches Thema fotografiert werden sollte.

Dann ging es ganz schnell und wir (letztendlich waren es 6 Personen) konnten loslegen – allerdings mit der Auflage nicht ungefragt in den Läden und keine Labels zu Fotografieren.

Unterm Strich war der Aufwand eher gering und es hat riesig viel Spaß gemacht – Ist wirklich zu empfehlen!!!

Hier noch ein paar Fotos die hierbei entstanden sind:

Foto-Shooting im Karate-Trainingslager

Neulich auf der Insel Losinj (Koroatien) hatte ich die Gelegenheit mit einigen Teilnehmern des „Modern Sports Karate Int. Adria-Camps“ zu einem kleinen Fotoshooting genutzt. Die Zielsetzung war Gruppenfotos mit Karatekas, die sich von den üblichen Gruppenfotos in einer, zwei oder drei Reihen deutlich abheben.
Also „rekrutierte“ ich ca. 15 Karatekas mit der Idee im Kopf sie in verschiedenen statischen und karatetypischen Posen Reihungen mit Schärfe/Unschärfekontrasten zu fotografieren.
Hierzu suchte ich einen Tag vor dem geplanten Shooting nach einer geeigneten Location in der Nähe des Trainingsplatzes.
In einem Waldstück fand ich einen geeigneten Platz, sodass wir möglichst keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt wurden um harte Schatten zu vermeiden.

Nach dem Aufbau, den ich schon vor dem Shooting vorbereiten konnte (Stativ aufbauen, Kamera und Blitz einstellen, etc.) teilte ich erst mal den „Modells“ mit was ich mit ihnen vorhatte. Dann deutete ich mir einen Assistenten heraus, der mir den ext. Blitz halten sollte, denn mein Dreibein hatte ich unter der Kamera und ein weiteres Stativ hatte ich nicht mit.

Nun ging es an`s Eingemachte, ich erklärte die erste Pose und machte die ersten Testschüsse um nochmal die Belichtungseinstellungen mittels dem Histogramm zu überprüfen. Jetzt ging es also los – ich machte einige Fotos aus verschiedenen Perspektiven, spielte mit Blende und verschiedenen Positionen des Blitzes.

Jedoch stellte ich schon beim Shooting fest, dass es nicht ganz einfach ist mehr als 5 Personen exakt in einer Reihe auszurichten. Kaum hat man die Körper in einer Reihe stimmen die Köpfe nicht mehr, stimmen die Köpfe sind die Arme schief, kurzum – irgendetwas ist immer schief – und hat man es endlich geschafft, bewegt sich sicher jemand auf dem Weg zurück zur Kamera…

Fazit: Für solche Gruppenfotos benötigt man mehr als einen Assistenten und evtl. sogar Hilfsmittel, an denen sich die Models orientieren können!!!

Trotz aller Widrigkeiten sind einige Fotos recht brauchbar geworden, seht selbst:

[wp-imageflow2 dir=mska-fotoshooting-adria-2009]

Zweiter Versuch eines mobilen Fofostudios

Nachdem der erste Versuch nur durch mäßigen Erfolg gekrönt war, habe ich technisch ein etwas aufgerüstet. Da ich für einen runden Geburtstag, an dem ich Fotografieren will, mir ohnehin eine Blitzschiene und ein Auslösekabel kaufen wollte – um die roten Augen etwas besser in den Griff zu bekommen – kaufte ich mir gleich noch ein Reflexionsschirm mit einem Schirmhalter.

Mit den Auslösekabel kann ich den Blitz zwar bis zu 2m von der Kamera positionieren, aber entfesselt arbeiten ist was anderes…

Also dachte ich gleich an einen Funkauslöser, doch hierbei müsste ich entweder tief in die Tasche greifen, oder auf TTL verzichten – da muss es doch noch weitere Alternativen geben.

Also doch Kabel – der Fotohändler meinte, dass es das nicht länger als 2m in der TTL-Variante gibt – auch nichts 🙁

Doch plötzlich zog er ein Stück Plastik aus der Schublade mit dem Namen „Nikon SG-3IR“ (IR-Filtervorsatz). Dieses Ding wird auf den Blitzschuh gesteckt und deckt den internen Blitz ab, sodass man von diesem nicht mehr sieht und zu einem Infrarotsender wird – damit klappt`s auch mit TTL und kostet keine 15€, genau das Richtige für den Einstieg dachte ich mir, aber ob das funktioniert?

Zu Hause angekommen baute ich gleich die Blitzschiene auf mein Baustrahlerstativ (vom ersten Teil ) – passte nicht ganz, aber mit Akkuschrauber und einem 8er Bohrer wurde das passend gemacht – und baute meinen Blitz und den Reflexionsschirm darauf.

Nun fehlte mir nur noch ein Model!

„Zweiter Versuch eines mobilen Fofostudios“ weiterlesen

Erster Versuch eines mobilen Fotostudios

Neulich sah ich ein Interview auf fototv.de eines Profifotografen der seine Anfänge mit der Studiofotografie beschrieb. Er baute sich als Softboxersatz einige Rahmen aus Dachlatten und bespannte diese mit Backpapier um die dahinterstehenden Baustrahler als „große Lichtquellen“ zu nutzen.

Das kann ich auch – dachte ich mir – und zog los in den Baumarkt…

Was mir an der „Low-Cost-Softbox“ mit den Dachlatten und dem Backpapier nicht gefiel, war das Backpapier, das kam mir doch sehr klapprig vor. Denn wer hat schon Lust beim Shooting mit Klebeband neues Backpapier auf einen Rahmen aufzuspannen wenn das Backpapier mal reisst…
Also musste eine Alternative her.

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